© Alex Walker

Die Wundertüte Nr. 41 Ein Kofferbett fürs Tier

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Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 39/2015

Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Diese Loriotsche Weisheit lässt sich auf manches Haustier übertragen. Sie sollte aber über eine Tatsache nicht hinwegtäuschen: So ein Tier kann mitunter die Reisefreiheit gehörig einschränken. Wäre es da nicht besser, gleich zu kapitulieren?, fragte sich die Amerikanerin Ashlee Park und verwandelte ihren Koffer kurzerhand in ein Bett für ihren Kater Jack. Auf ihrem Blog mysocalledcraftylife.com erklärt sie, wie man es dem Tier gemütlich macht: Zuerst den Deckel des Koffers vom Kofferboden trennen, indem man die Scharniere mit einem Schraubenzieher oder Imbusschlüssel entfernt (eine eventuelle Scharnierabdeckung mit der Zange lösen). Sollte der Kofferrand scharfkantig sein, kann man ihn ringsherum mit einem U-Profil aus Gummi ummanteln. Dann auf der Unterseite des Kofferbodens etwa sechs Zentimeter vom Kofferrand entfernt die Stellen markieren, an denen die Beine angebracht werden sollen. Mit der Bohrmaschine vier Löcher an den markierten Stellen bohren und anschließend die Beine mittig vorbohren. Den Koffer umdrehen. Die Unterlegscheiben auf die Schrauben stecken und diese durch den Kofferboden in die Beine schrauben. Zum Schluss das Bett mit einem Kissen oder einer Decke füllen.

Mitarbeit Corinna Liebreich

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