Wundertüte Tassen bemalen

© Alex Walker
Von
Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 43/2015

Je reiner und formvollendeter etwas ist, desto mehr Spaß macht es mitunter, die Perfektion zu unterwandern. Carolina Hubelnig zumindest überkam eine gewisse subversive Energie, als sie auf einem ihrer Streifzüge über die Salzburger Flohmärkte ein Tassenset entdeckte. Schön geformt fand sie es, aber ein bisschen fad in seinem schlichten Weiß. Wäre es nicht wunderbar, fragte sich die 28-Jährige, die eigenen Notizblockkritzeleien mal auf Porzellan zu verewigen? Eine Verschmelzung von Flüchtigem und Beständigem also, über die es sich fortan beim Frühstück sinnieren ließe? Auf Hubelnigs Blog www.guteguete.at gibt es ein paar Resultate zu sehen – und so kann man ihr nacheifern: Tassen (oder Becher) gründlich reinigen, damit sie fettfrei sind. Gut abtrocknen und nun mit einem Porzellanmalstift das gewünschte Muster auf die Tassen zeichnen. Einige Stunden trocknen lassen und anschließend im Backofen eine halbe Stunde lang bei 160 Grad erhitzen, damit die Farbe permanent wird.

Mitarbeit Corinna Liebreich

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