© Alex Walker

Wundertüte Eine Garderobe

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Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 2/2016

Je kälter es draußen wird, desto dicker werden die Mäntel, und desto mehr Platz beanspruchen sie an der Flurgarderobe. Petros Petrozelis aus Athen liefert auf seinem Blog hommieuk.blogspot.de eine Lösung: eine dekorative Garderobe aus Kupfer und Holz, die sich wie ein Kleiderständer von Raum zu Raum tragen lässt. Stabil genug für schwere Wintermäntel ist sie außerdem.

Man braucht: Sechs Kupferrohr-Ellenbogen (90-Grad-Winkel), vier Kupferrohr-T-Elemente, vier Kupferrohr-Endungen und insgesamt 530 cm Rundholz aus Hartholz, Rohre und Holz mit einem Durchmesser von 28 mm, Holz aufgeteilt in 2 Stücke zu je 70 cm (A), 2 Stücke zu je 125 cm (B), 6 Stücke zu je 10 cm (C) und 4 Stücke zu je 20 cm (D)

Zunächst die Bügel für die Füße zusammenstecken: dafür vier kleine Rundhölzer (C) auf einer Seite mit einer Kupferrohr-Endung versehen, auf die andere Seite einen Kupferrohr-Ellenbogen stecken, an dessen anderes Ende ein Rundholz (D) wandert. Dann zwei dieser vier Einzelverbindungen mit einem T-Stück verbinden, dessen drittes Ende nach oben zeigt. Auf die beiden Enden nun ein Rundholz (C) stecken und wieder ein T-Stück, sodass eine Ende nach oben und eins zur Seite zeigt. Nun werden die beiden Einzelteile mit einem Holzstück (A) verbunden.

Es folgt der Zusammenbau des oberen umgedrehten "U" der Garderobe: Das noch verbliebene Rundholz (A) wird an beiden Enden mit einem Kupferrohr-Ellenbogen versehen (darauf achten, dass sie in dieselbe Richtung zeigen), dann werden die beiden Holzstücke (B) aufgesteckt. Schließlich das komplette "U" in die nach oben zeigenden Öffnungen der T-Stücke des Garderobenfußes stecken. Damit alles gut hält, verklebt man die einzelnen Holz- und Kupferelemente mit Kraftkleber. Filzgleiter unter den Kupferrohr-Enden schonen das Parkett.

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