© Alex Walker

Wundertüte: Essstäbchen für ungeübte Kinderfinger

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Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 12/2016

Aller Anfang im Umgang mit asiatischen Essstäbchen ist schwer: Daumen und Zeigefinger halten verkrampft die Stäbchen, doch nichts lässt sich greifen. Entnervt legt man das fremdartige Besteck zur Seite und nimmt stattdessen wieder die Gabel. Franziska Krüger wollte es ihren Töchtern, vier und neun Jahre alt, einfacher machen. Krüger experimentiert gern mit asiatischer Küche – ihren Kindern hätte sie auch erlaubt, den Reis mit dem Löffel zu essen, doch die Mädchen beharrten darauf, jedes einzelne Körnchen mit den Stäbchen aufzulesen. Auf ihrem Blog Elbekind zeigt Franziska Krüger, wie man Stäbchen so präpariert, dass Kindern der Gebrauch leichter gelingt: Man faltet ein Papiertaschentuch, ein Stück Küchenkrepp oder die Papierhülle von Einweg-Stäbchen so oft, bis ein kleines, dickes Rechteck entsteht. Das klemmt man zwischen die Enden der Stäbchen (am besten eignen sich eckige Stäbchen aus Holz, wie man sie beispielsweise in Sushi-Läden bekommt) und verbindet diese dann mit einem Gummiband. So lässt sich das Stäbchen wie ein Stift halten. Übrigens lernen auch Kinder in Japan auf diese Art das Essen mit Stäbchen.

Kommentare

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Vorticon
#17  —  1. April 2016, 8:12 Uhr

Konnichiwa,

gut ich bin schon ein wenig älter und das ist nicht kindertauglich aber bei mir haben damals in der Kaschemme in Osaka zwei große Kirin geholfen. Ohne Spass, dann ging's wunderbar.
Und die Herren in den dunklen Anzügen mit den dunklen Brillen (KEIN Scherz!) am Nachbartisch damals lachen wohl immer noch über den Gaijin der das erste mal mit Stäbchen essen musste (es gab einfach keine europäischen Bestecke).

Sayonara