© Alex Walker

Wundertüte Ein geknüpftes Tutu

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Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 16/2016

Kinder wünschen sich von ihren Schulkameraden ja oft so etwas Unpersönliches wie Amazon-Gutscheine zum Geburtstag. Es gibt aber Eltern, die es sich nicht so leicht machen wollen. Und das ist gut, denn so entstehen kreative Bastelsachen wie bei Rita Reichmuth: Als ihre beiden Jungs zum Geburtstag eines Mädchens eingeladen waren, bastelte Reichmuth innerhalb von 30 Minuten ein Tutu – ohne zu nähen. Auf ihrem Blog (rita-mithandundherz.blogspot.com) hat sie aufgeschrieben, wie so ein Röckchen gemacht wird.

Zunächst wird gemessen, wie lang das Tutu sein soll, und danach der Bauchumfang bestimmt. Die Länge des Satinbandes ergibt sich aus dem Umfang und etwa 60 Zentimeter für Knoten und Schleife. Vom Feintüll (unbedingt Feintüll nehmen, anderer Tüll fällt nicht so schön und kratzt) werden sieben bis zehn Zentimeter breite Streifen abgeschnitten. Diese müssen die doppelte Länge des späteren Tutus haben. Das Satinband wird auf dem Arbeitstisch befestigt. Einen Tüllstreifen in der Mitte falten. Die entstandene Schlaufe schiebt man unter dem Satinband hindurch, dieses liegt nun auf dem Tüllstreifen. Die Enden des Tülls werden jetzt durch die Schlaufe geführt und nach unten festgezogen. Dann sind die nächsten Streifen dran, bis man 30 Zentimeter an beiden Enden des Satinbandes übrig hat. Das Tutu wird jetzt ganz einfach mit einer Schleife wie ein Wickelrock über dem Bauch festgebunden.

Man benötigt zwei Meter Feintüll, 1,50 Meter Satinband, Maßband und Schere

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