Wundertüte Eine Küchentafel

© Alex Walker
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Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 33/2016

Benötigt werden: Acrylfarbe, Zement, eine Farbrolle, eventuell ein Holzbrett

Janina Behringer hat lange nach der optimalen Erinnerungshilfe für zu Hause gesucht. Bis ihr Blick auf eine leere weiße Wand in ihrer Küche fiel. Da wusste die 37-Jährige aus Emden, dass kein anderer Platz geeigneter ist, um sich die wichtigsten Dinge zu notieren. Sie beschloss, die Wand so zu lackieren, dass sie sich mit Kreide beschriften lässt wie eine Tafel. Behringer hatte den Ehrgeiz, den Tafellack selbst anzumischen. Auf ihrem Blog www.tuddelkram.de findet man die Anleitung dafür: Man braucht lediglich zwei Zutaten, Acrylfarbe und Zement. Alle Farben sind erlaubt, nicht nur Schwarz oder Dunkelgrün, wie man das von alten Kreidetafeln aus der Schule kennt. Pro Quadratmeter Fläche etwa 300 ml Acrylfarbe und etwa 300 ml Zement mit einem Löffel in einer Plastikschüssel mischen – so lange, bis alle Klumpen aufgelöst sind. Den Tafellack mit einer Farbrolle gleichmäßig auftragen. Möglichst zügig arbeiten, da der Lack an der Luft schnell zäh wird. Trocknen lassen und Vorgang wiederholen. Sobald der Lack das zweite Mal getrocknet ist, darf die Kreide zum Einsatz kommen. Man muss übrigens nicht die ganze Wand anstreichen, man kann auch ein Holzbrett nehmen, es lackieren und aufhängen. Statt bröckelnder Kreidestücke empfiehlt Behringer Kreidestifte.

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