Wundertüte: Eine tierische Garderobe

© Alex Walker
Von
Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 43/2016

Das Kinderzimmer der zweijährigen Tochter sollte umgestaltet werden, am besten so, dass es sowohl der Tochter als auch der Mutter gefällt. Also machte sich Elisa Buß aus Berlin auf die Suche nach ein paar Ideen. Sie stieß auf das Foto einer Garderobe, deren Haken aus halben Plastiktieren bestanden. An Nashörnern, Eselsohren, Löwenschwänzen und Stierschnauzen lassen sich nämlich fabelhaft Kleidungsstücke und Taschen aufhängen. Auf ihrem Blog elikinz.de erklärt Elisa Buß, wie man so eine tierische Garderobe recht einfach selbst bauen kann – aus den Lieblingstieren der Kinder.

Am Anfang steht der schwierige und rabiate Teil, das Zersägen der Plastiktiere. Leider gibt es keine halben Tiere zu kaufen, deswegen ist dieser Schritt unumgänglich. Es empfiehlt sich eine Handsäge, wie man sie auch für Holz benutzt. Wer möchte, kann die Tiere danach mit Sprühlack einfärben, das muss aber nicht sein. Im nächsten Schritt wird das Garderobenbrett gestaltet. Entweder einfarbig bemalen oder bunt – dafür mit Kreppband das Brett je nach gewünschtem Muster abkleben und mit einer Farbe nach der anderen bepinseln. Wenn alles trocken ist, müssen die Tiere nur noch mit einem dicken Klecks Heißkleber in regelmäßigen Abständen auf das Brett geklebt werden. Wer Schweres aufhängen will, sollte die Tierchen von hinten fest am Brett verschrauben, den Kleber kann man sich dann sparen. Gern abwechselnd Vorder- und Hinterteil der Plastiktiere anbringen. Denn wie beim Metzger wäre es auch hier sehr schade, wenn nur gewisse Teile der Tiere Verwendung fänden.

Man benötigt: Plastiktiere (zum Beispiel von Schleich), Holzbrett, Kreppband, Holzlack, eine Säge (zum Beispiel Japansäge), Farben und Pinsel (hier Acrylfarbe), Heißklebepistole

Kommentare

0 Kommentare Kommentieren