ZEITmagazin Das neue Heft – im Video durchgeblättert

ZEITmagazin Nr. 48/2016

Die Themen im neuen ZEITmagazin

Pommes sollte man immer nur mit den Fingern essen. Ein Plädoyer

Der argentinische Koch Francis Mallmann hat mit einem Kartoffelmenü den Oscar der Kochkunst gewonnen

Ein Geschmackstest im Bundessortenamt

Warum haben die schlauesten Bauern die teuersten Kartoffeln?

Außerdem:
Den Schauspieler Ewan McGregor plagen Albträume über das Filmemachen
Donald Trumps Sohn in der Gesellschaftskritik
Und im Wochenmarkt gibt es Pasta mit Blumenkohl

Kommentare

2 Kommentare Kommentieren

Ihren Artikel in der Gesellschaftskritik habe ich mit wachsender Verärgerung gelesen. Sie schreiben über die angenommene Gefühlswelt eines 10 jährigen in einer wohl auf die Eltern abzielende Satire. De facto geben Sie das Kind der Lächerlichkeit preis. Das halte ich für zutiefst inhuman, von Stil und Anstand möchte ich gar nicht reden. Ihre KollegInnen und Eltern sollten Ihnen vielleicht einmal erklären, welchen Überforderungen ein Kind in dieser Situtation ausgestzt ist. Sich darüber in dieser Form lustig zu machen ist unterirdisch. [...]

Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/tw

Bisher ging ich davon aus, dass sich die Redaktion der Zeit Fakten verpflichtet fühlt, egal ob wir uns in einem prä-/post- oder real-faktischen Zeitalter befinden. Als Ex-Regensburger war ich natürlich neugierig, als ich die Deutschlandkarte "Alter der Städte" aufschlug. Doch was sehen da meine getrübten Augen? Regensburg soll nach Auskunft seines Stadtarchives gerade einmal 771 Jahre alt sein. "Merkwürdig", schoss es mir in den Kopf, "bin ich schon dement, oder ist die steinerne Gründungstafel für das von Kaiser Marc Aurel in Auftrag gegebene Legionärslager Castra Regina eine Fälschung, das 179 nach Chr. als Gründungsdatum ausweist?" Die Enciclopaedia Britannica kennt sogar den Historikerstreit, ob denn nicht bereits die Keltensiedlung Radasbona lange vor Chr's Geburt oder wenigstens die Gründung des römischen Kohortenlagers von 77 nach Chr. als Gründungsdatum gilt. Bitte nicht argumentieren, das wären römische Gründungen, denn damals hießen diese Anlagen ja noch nicht Regensburg. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die Römer zu Augsburg "Augsburg" oder zu Neuss "Neuss" sagten.
Die offizielle Web-Seite von Regensburg gibt folgende Kunde: "Mönche von St. Emmeram vermerkten in einer Chronik des 11. Jahrhunderts: „Die Stadt Ratisbona ist alt und neu zugleich. … Trotzdem trat Regensburg erst mit dem Bau eines Militärlagers durch den römischen Kaiser Marc Aurel aus dem Dunkel der Vergangenheit. ..."
Was ist denn nun Fakt, oder ist das in postfaktischen Zeiten egal?