© Alex Walker

Wundertüte Eine Origami-Tasche

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Aus der Serie: Wundertüte ZEITmagazin Nr. 52/2016

Man braucht: 150 x 50 cm Stoff mit beliebigem Muster, 10 x 18 cm Stoff in einer anderen Farbe für den Schaft, Nähgarn, Stoffschere, Nähmaschine, Bügeleisen, Stecknadeln

Weil es die Kleidung, die ihr gefiel, nicht zu kaufen gab, fing Stefanie Kroth schon früh mit dem Nähen an. Heute bietet die 47-jährige Designerin unter dem Label SO!Pattern Schnittmuster zum Selbstnähen an. Für einen ihrer Kurse entdeckte sie die Origami-Tasche. Das große Stoffstück mit der linken Seite nach oben legen. Die Kanten jeweils zweimal 1 cm nach innen schlagen, bügeln und mit der Nähmaschine festnähen. Den Stoff umdrehen und die linke obere Ecke nach unten sowie die rechte untere Ecke nach oben falten (Abb. 1). Dann die neue rechte Ecke über die mittlere Diagonale nach links unten ziehen (Abb. 2). Die Kanten der Diagonale (lange gestrichelte Linie in Abb. 3) auf der Vorder- und Rückseite jeweils mit etwa 2 cm Nahtzugabe anheben und mit Stecknadeln feststecken. Anschließend nähen. Die Ecken mit etwa 5 cm Abstand von der Spitze rechtwinklig nach innen einnähen (kurze Linien Abb. 3). Tasche auf rechts wenden. Für den Schaft die kurzen Kanten des kleineren Stücks Stoff wieder zweimal 1 cm nach links einschlagen, bügeln und festnähen, dann die beiden langen Seiten zusammennähen, sodass ein Schlauch entsteht, wenn man den Stoff auf rechts wendet. Durch diesen wird nun eine Spitze der Tasche gezogen, die dann mit der anderen Spitze zusammengenäht wird (Abb. 4). Schaft über die Naht ziehen – fertig. Unter dem Stichwort "Origamitasche" finden sich übrigens auch kostenlose Video-Tutorials im Netz.

Mitarbeit: Corinna Liebreich

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