Unter Strom Mirko Borsche testet eine Festplatte, die durch ihr besonderes Design auffällt

© Porsche Design
Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 1/2017

Wie die meisten von uns gebe ich viel zu viele Daten von mir preis. Natürlich habe ich Angst davor, gläsern zu sein, und natürlich gäbe es Möglichkeiten, meine Daten viel besser zu schützen. Aber wie so oft siegt leider die Bequemlichkeit. Ich bin bei Facebook, ich schirme mein Handy nicht ab und verschlüssele meine E-Mails nicht.

Nur bei einer Sache bin ich konsequent: Ich lade nichts in die Cloud hoch. Das soll jetzt nicht paranoid klingen, aber ich möchte einfach nicht, dass meine privaten Fotos oder Dokumente irgendwo da draußen rumliegen. Trotzdem muss ich sie natürlich sichern. Erst wollte ich mir eine private Cloud zulegen, also eine Festplatte, die sich zu Hause mit allen meinen Geräten verbindet, aber das war mir dann doch zu kompliziert. Also habe ich mir eine externe Festplatte gekauft, mit 2 Terabyte Speicherplatz.

Nun muss eine Festplatte ja eigentlich vor allem eine Sache können, nämlich speichern, und das kann eine erst mal so gut wie die andere. Die LaCie P9227 mobile Drive, die ich mir gekauft habe, überträgt die Daten dank einer USB-3.0-Schnittstelle sehr schnell, aber auch das können mittlerweile viele Festplatten. Ihr drei Millimeter dickes Aluminiumgehäuse macht sie robust. Ich gebe aber zu, dass ich sie vor allem wegen ihres Designs gekauft habe, das in Zusammenarbeit mit Porsche entstanden ist. Natürlich ist das albern, aber wenn ich die Festplatte mit zu Kunden nehme, um Projekte zu präsentieren, finde ich es wichtig, dass sie gut aussieht – und sie passt perfekt zu meinem silbernen MacBook. Dafür habe ich in Kauf genommen, dass sich die Festplatte leider auch in einem anderen Punkt von anderen unterscheidet: im Preis.

Technische Daten

Maße: 84 × 128 × 10 mm; Gewicht: 193 g; kompatibel mit USB 3.1, 3.0 und 2.0; Kapazität: 2 Terabyte; Preis: ca. 130 Euro

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