Unter Strom: Mirko Borsche nimmt sein Radio jetzt überall mit hin

© Foto Palomar
Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 22/2017

Ich höre wahnsinnig gern Radio. Und wie jeder Radiohörer bin ich ein Gewohnheitstier. Morgens höre ich nur BR Klassik, bloß keine dieser Gute-Laune-Morgenshows – ich nehme den Moderatoren einfach nicht ab, dass sie um 7 Uhr supergut drauf sind und ich es daher auch sein muss. Im Auto und abends beim Kochen höre ich am liebsten Deutschlandfunk Kultur, ich mag die Reportagen und Features, und sonntagabends kommen immer Hörspiele, die ich ja liebe. Dann samstagnachmittags natürlich die Bundesliga-Berichterstattung mit der legendären Konferenz. Viel spannender als im Fernsehen. Welchem Verein ich die Daumen halte, verrate ich aber nicht, sonst wendet sich die Hälfte der Leser womöglich für immer von dieser Kolumne ab.

Das einzig Nervige am Radiohören: wenn gerade etwas Spannendes oder Interessantes läuft und man aus dem Auto aussteigen muss oder das Wetter so schön ist, dass man raus an die Isar fahren oder Gartenarbeit machen will – und das Radio nicht mitnehmen kann. Natürlich ist auch bei mir angekommen, dass man Radio übers Handy hören kann, aber das Streamen zieht viel Akku. Da fand ich das kleine, transportable Monkey Radio von Palomar schon praktisch. Seine Antenne ist ein biegsamer Metallstrang, den man überall drumschlingen kann – ums Handgelenk, um den Fahrradlenker, um den Gürtel, die Rucksackschlaufe, was auch immer. Ich habe im Garten gearbeitet, das Radio immer direkt neben mir. Bin mit dem Radio am Lenker zum Englischen Garten geradelt, habe dort Fußball gehört und dabei die Sonne genossen. Und wenn das Radioprogramm doch mal langweilt, kann man das Radio auch als Bluetooth Box nutzen und FC-Bayern-Songs vom Handy abspielen. Jetzt nur mal so als Beispiel.

Technische Daten

Größe: 10 x 10 x 3,5 cm
Akku: Lithium Ion 600 mAh
Farben: weiß, schwarz, rot
Preis: 69 Euro

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