Unter Strom Mirko Borsche lernt einiges über Bienchen und Blümchen

© BMEL
ZEITmagazin Nr. 23/2017

Ich habe Bienen schon immer gemocht. Das liegt nicht nur daran, dass ich mit der Biene Maja sozialisiert worden bin, es liegt an meiner Mutter: Als ich klein war, habe ich sie gefragt, wo der Honig herkommt, den ich so liebte. Meine Mutter sagte mir, dass die Bienen ihn machen und dass sie auch sonst allerlei Gutes tun für uns. Mich hat das sehr beeindruckt. Deshalb habe ich mich von da an immer, wenn ich draußen eine Biene sah, bei ihr bedankt und sie gestreichelt, hinten, an ihrem pelzigen Rücken. Wirklich wahr.

Kurz: Bienen liegen mir am Herzen. Und seit ich gesehen habe, dass in manchen Obstplantagen in China die Bäume von Menschenhand bestäubt werden müssen, weil dort keine Bienen mehr fliegen, umso mehr. Deshalb hat mir die "Bienen-App" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft richtig viel Spaß gemacht. Die App erzählt einem Wissenswertes über Bienen, man kann sich selbst im Bienen-Quiz testen, es gibt Infos darüber, wie man die Imkerei berufsmäßig oder als Hobby betreiben kann, und, besonders praktisch: Man kann nachprüfen, ob man im eigenen Garten oder auf dem Balkon Blumen gepflanzt hat, die Bienen mögen – jetzt im Frühsommer zum Beispiel Klee oder Thymian. Im Grunde ist es ein schönes Was-ist-Was über Bienen, das spielerisch ein Bewusstsein dafür schafft, wie wichtig sie für uns sind.

Angst hatte ich übrigens bei meinen Streichelattacken nie. Meine Mutter hatte mir gesagt, dass Bienen nur stechen, wenn man sie angreift. Ich wollte ja nur streicheln. Mir war wohl nicht bewusst, dass das auf die Bienen auch bedrohlich wirken könnte. Aber gestochen worden bin ich lustigerweise nie.

Technische Daten
Kompatibilität: iOS 6.0 oder neuer; Android 4.0 oder neuer
Preis: kostenlos

Kommentare

3 Kommentare Kommentieren