Unter Strom Mirko Borsche versucht, Zahnarztbesuche zu vermeiden

© Happybrush
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Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 38/2017

Als Kind hatte ich nie Angst vor dem Zahnarzt. Bohren und Plombieren – war alles auszuhalten. Aber mit 16 musste eine Füllung ausgetauscht werden. Dabei hat der Arzt aus Versehen einen Nerv angebohrt, bevor er die neue Plombe draufsetzte. Der Nerv entzündete sich, ich hatte fürchterliche Schmerzen. Bei der Wurzelbehandlung, die dadurch nötig wurde, mussten mich vier Leute festhalten, weil die Betäubung gegen den Schmerz nicht ankam.

Seitdem tue ich alles dafür, so selten wie möglich zum Zahnarzt zu müssen. Seit einiger Zeit benutze ich eine elektrische Zahnbürste. Nicht nur weil ich glaube, dass sie besser reinigt, sondern auch weil sie mich durch ihr voreingestelltes Intervall eher dazu bringt, auch wirklich zwei Minuten zu putzen. Jetzt habe ich eine neue Zahnbürste ausprobiert. Sie heißt Happybrush, eine Schallzahnbürste, die schlicht daherkommt. Sie hat nur drei verschiedene Putzstufen: normal, sensitiv, polieren. Ich finde, das reicht völlig, zu viele Funktionen verwirren nur. Es gibt die Bürste in glänzendem Weiß und mattem Schwarz. Meine war schwarz, was einerseits den Nachteil hat, dass man wirklich jedes bisschen Zahnpasta am Griff sieht, andererseits aber dazu motiviert, die Bürste immer schön sauber zu halten. Mit der Putzfunktion war ich zufrieden. Die Bürstchen zeigen einem an, wenn man sie auswechseln sollte: Dann erblassen die farbigen Borsten in der Mitte des Putzkopfs. Die Ersatzbürsten liegen, wie die Zahnbürste selbst auch, in der mittleren Preisklasse. Größtes Plus ist der Akku der Bürste: Er hält zwei Wochen lang, sodass man die Zahnbürste auch in den Urlaub mitnehmen kann. Und wenn einen die Bürste nach 100 Tagen Test nicht überzeugt hat, kann man sie einfach so zurückschicken.

Technische Daten

Größe: 24,5 x 3,1 cm

Akku: Lithium-Ionen

Vibration: ca. 30.000/min

Preis: 69,95 Euro

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