Deutschland Umgenutzte Kirchen

Aus der Serie: Deutschlandkarte ZEITmagazin Nr. 6/2018

Etwas mehr als die Hälfte der Deutschen sind christlichen Glaubens. Die meisten davon sind entweder Katholiken oder Protestanten, ungefähr zu gleichen Teilen, aber in die Kirche gehen sie nicht mehr so gern. Seit dem Jahr 2000 mussten über 500 katholische Kirchen schließen, 105 allein im Bistum Essen. Die evangelische Kirche hat es offenbar nicht ganz so schwer: Seit 1990 wurden 377 Kirchen abgerissen oder verkauft und anders genutzt. Was geschieht mit den Gebäuden? Da keine der beiden Kirchen das genau weiß, haben wir selbst recherchiert und zeigen, was alles aus Kirchen so werden kann. Am populärsten ist es, Veranstaltungsorte aus ihnen zu machen, Gemeindezentren und Konzerthallen. Das bietet sich allein wegen der Größe der Gebäude an. Auch beliebt ist die Verwandlung in Museen und Wohngebäude. Eher exotisch erscheint die Nutzung als Sparkassenfiliale, Zahnarztpraxis oder gar als Kino – all das gibt es auf unserer Karte nur einmal. Ganz passend ist, dass man in Hamburg, Hürth und Emsdetten in einer ehemaligen Kirche Sport treiben kann. Schließlich heißt es, Fitness sei die Religion von heute.

Recherche: Norman Zellmer

Kommentare

93 Kommentare Seite 1 von 4 Kommentieren

Woran glauben welche Anzahl von Menschen? An Christus? Können diese Menschen Christus und die Kirchenkonzerne differenzieren?

Die können nicht mal erklären, was die Worte evangelisch bzw katholisch ins deutsche übersetzt heißt.
Die können auch nicht sagen, was das Wort "Christ" heißt.

Fazit:
Die laufen rum, sagen, das sie evangelische/katholische Christen sind, können aber nicht erklären was das denn genau heißt.

Soviel zum Thema differenzieren