Touch Beamer Mirko Borsche sucht ein Gerät, mit dem er Fußball gucken kann

© Sony Mobile
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Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 20/2018

Als Fußballfan muss ich mich langsam auf die Saison-Höhepunkte vorbereiten: DFB-Pokal- und Champions League-Finale – und natürlich die WM ... Sobald sich diese Ereignisse ankündigen, rüstet man als Deutscher ja auf und besorgt sich einen neuen Fernseher oder bessere Lautsprecher. Da ich am liebsten in großer Runde Fußball schaue (ich habe früher selbst im Verein gespielt und bin natürlich Bayern-München-Fan), wollte ich einen neuen Beamer ausprobieren.

Als ich den Touch Beamer von Sony Experia bekam, dachte ich: Was ist denn das? Anders als die meisten Beamer, die man an seinen Computer anschließt, um ein großes Bild an die Wand zu werfen, stellt man dieses kleine, handliche Gerät auf den Tisch. Es verbindet sich mit dem WLAN und projiziert das Bild auf die Tischplatte oder auf die Wand und macht daraus einen Touchscreen von 23 Zoll (58,4 cm). Wenn man mit dem Finger darauf herumtippt, wandelt ein eingebauter Laser die Bewegungen in Signale um. Das funktioniert erstaunlich exakt, man kann damit Spiele spielen oder im Internet surfen. Dank der eingebauten Kamera kann man auch gut damit skypen.

Der Beamer funktioniert also wie ein Smartphone, das kein Mobilfunknetz hat. Man kann ihn bei Amazon Prime oder bei Netflix anmelden und Android-Apps dafür herunterladen.

Theoretisch könnte ich ihn benutzen, um über den Livestream von ARD oder ZDF Fußball zu gucken. Das würde für mich als Einzelperson vielleicht genügen, bei einer Gruppe von Leuten würde es meiner Meinung nach aber nicht funktionieren. Zu klein. Für Fußball muss das Bild groß und der Ton schön laut sein – sonst hat man zu Hause keine Stadionatmosphäre.

Technische Daten

Größe: 69 x 134 x 143 mm

Gewicht: 932 g

Betriebssystem: Android

Preis: 1499 Euro

Kommentare

21 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Ich bin absolut begeistert vom Xiaomi Mi Projector. Da es sich dabei um einen Kurzdistanzbeamer handelt, muss ich nicht extra einen Tisch bereitstellen oder eine Deckenmontage einrichten. Dadurch ist das Gerät wesentlicher mobiler (Stichwort Freunde) und selbst in der kleinsten Wohnung findet sich eine Kommode oder ähnliches, wo das Gerät hingestellt werden kann.
Ich habe im privaten Umfeld nicht wirklich viele Vergleichswerte, aber mit den meisten Beamern im Berufsumfeld kann der kleine Mi Projector durchaus mithalten. Allerdings kostet er fast so viel wie das hier vorgestellte Gerät und kann "nur" projezieren.

Das Gerät hier punktet anscheinend vor allem als Tabletersatz aufgrund der Sensorik für Touchgesten. Aber dafür wäre mir der Preis zu hoch.