Brotbackautomat Mirko Borsche backt Brote (und sehnt sich nach Eis)

© Pro Idee
Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 27/2018

Vergangene Woche habe ich mit Valentin, unserem 14-jährigen Schülerpraktikanten, für diese Kolumne eine elektrische Mühle ausprobiert. Am Ende des Versuchs standen wir mit gefühlt zwei Kilo selbst gemahlenem Mehl da und wussten nicht recht, was wir damit anfangen sollten. Dann fiel es mir ein: Warum nicht mal Brot backen?

In dem Katalog des Versandhändlers Pro-Idee stieß ich auf ein Gerät, das für unsere Zwecke perfekt schien: den Design Brotbackautomaten Advanced von Gastroback. Das Gerät sieht aus wie ein Würfel aus Edelstahl, erstaunlicherweise ist es recht kompakt, vielleicht doppelt so groß wie ein Toaster. Die Brotbackmaschine hat sich als cooles Teil entpuppt. Man kann damit nämlich nicht nur Brot machen, sondern auch Joghurt, Marmelade oder Eis (den Behälter muss man dazubestellen).

Man klappt den Deckel auf und füllt den Topf mit Zutaten. Wir haben für unseren ersten Versuch all unsere selbst gemahlenen Mehlsorten zusammengemischt – also Roggen-, Quinoa- und Weizenmehl. Man schließt den Deckel und sucht ein Programm aus, die Maschine knetet, mischt und backt dann automatisch. Nach zweieinhalb Stunden ertönte ein Piepen, dann war unser Brot fertig. Es schmeckte hervorragend, war aber leider etwas labbrig. "Sieht eher nach Brotbrei als nach Brot aus", sagte Valentin.

Das nächste Brot wollen wir daher etwas länger backen. Und wir wollen das Fach oben testen, in dem man Körner für die Kruste einfüllen kann. Irgendwann werden wir auch die Eisfunktion ausprobieren, bei den heißen Temperaturen gäbe es ja nichts Schöneres als selbst gemachtes Eis. Vorher müssen wir nur unser Mehl loswerden. In circa 200 Broten ist es so weit.

Technische Daten

Größe: 348 x 276 x 305 mm

Teigbehälter: max. 1000 g

Bräunungsstufen: 3

Preis: 112 Euro

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