Navigationshalter von Cobi: Mirko Borsche findet den Weg mit einer Halterung fürs Handy.

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Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 35/2018

Die Kollegen von der Stilkolumne haben ja schon darauf hingewiesen, dass das Fahrrad als Statusobjekt das Auto abgelöst hat. Wie jeder Vielfahrer weiß, gibt es dabei jedoch ein Problem: Um den Weg von A nach B zu finden, benutze ich meistens die Navigations-App auf meinem Handy. Das aber ist nicht ungefährlich, weil ich ja mit der einen Hand mein Telefon halten muss und nur die andere zum Fahren frei habe.

Der Navigationshalter von Cobi schien mir deshalb eine gute, wenn auch nicht die billigste (339 Euro) Lösung: Man schraubt die Halterung in der Mitte des Lenkers fest, und auf dieser kann man dann sein Handy befestigen und es gleichzeitig aufladen – es enthält einen Akku-Pack. Ist er leer, kann man ihn abnehmen und per USB-Anschluss zum Laden mit seinem Laptop verbinden. Mitgeliefert werden außerdem ein Fahrradlicht und ein Steuerungsmodul, das ebenfalls am Lenker festgeschraubt wird: Es ist mit der dazugehörigen Navigations-App gekoppelt, sodass man sie steuern kann, ohne die Hände vom Lenker zu nehmen.

Alles in allem ermöglicht die Halterung also, dass man während des Fahrens den Weg findet, seine Geschwindigkeit angezeigt bekommt, sein Telefon bedient und auch noch Licht hat. Für Vielfahrer sehr praktisch. Nicht so praktisch ist, dass man immer sein Handy dabeihaben muss – als ich es letztens nicht dabeihatte, musste ich nachts ohne Licht nach Hause fahren. Ähnlich erging es mir, als ich am Wochenende einen Fahrradausflug machen wollte und feststellte, dass der Akku-Pack noch im Büro lag. Wieder konnte ich den Navigationshalter nicht benutzen. Am Ende musste ich mich auf etwas sehr Altmodisches verlassen: meinen Orientierungssinn.

Technische Daten: 

Größe: 39,6 x 36,5 x 22,3 cm
Gewicht: 249 g
Zubehör: App, Licht, Steuerungsmodul
Preis: 339 Euro

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