Kaffeemaschine Mirko Borsche trinkt Filterkaffee und denkt dabei an seinen Vater

© Ritterwerk GmbH
Von Mirko Borsche
Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 49/2018

Als ich klein war, haben mir Erwachsene oft Kakao angeboten, doch den mochte ich nicht. Mein Vater hat mir deshalb "Papa-Kaffee" gemacht: Er hat eine Tasse Milch aufgewärmt und einen Schuss Kaffee hineingetan. Ich fand das natürlich großartig. Kaffee liebe ich daher bis heute. In den vergangenen Jahren hat sich durch die Verbreitung der Barista-Kultur viel getan. Mein Eindruck ist aber: Je teurer der Kaffee, desto weniger schmeckt er mir. Mir ist immer noch Filterkaffee am liebsten.

Die meisten Kaffeemaschinen sehen jedoch schrecklich aus: links ein Wasserbehälter, daneben der Trichter für den Filter, unten eine Glaskanne. Die Cafena von Ritter ist anders. Sie ist schlank wie ein Zylinder und besteht aus drei runden Teilen: In den oberen Behälter gießt man das Wasser. In den mittleren kommt der Filter. Unten fließt der Kaffee raus.

Acht Tassen Kaffee kann man damit brühen und warm halten. Das Gerät ist so praktisch, wie es aussieht. Den mittleren Behälter kann man schwenken und herausnehmen. Der untere ist eine Isolierkanne, die man zum Servieren benutzen kann. Für Leute, die sich morgens gern Kaffee kochen und den ganzen Tag über davon trinken, sehr geeignet.

Es gibt noch eine zweite Erinnerung, die ich mit Filterkaffee verbinde. Sie hat mit meiner Frau zu tun, einer Amerikanerin. Ihre Familie lebt an einem See in Vermont, manchmal reisen wir dorthin, um sie zu besuchen. In den Diners, in denen wir dort manchmal essen gehen, servieren sie Filterkaffee zum Frühstück. Vielleicht kann man es so sagen: Er ruft in mir ein Gefühl von Heimat hervor.

Technische Daten

Maße: 22 x 17,5 x 43,5 cm

Gewicht: 3 kg

Material: Kunststoff, Edelstahl

Preis: 239,99 Euro

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