Eierkocher Mirko Borsche kocht perfekte weiche Eier

© Krups
Von Mirko Borsche
Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 2/2019

Ich esse am Wochenende leidenschaftlich gerne weiche Eier. Mein mittlerer Sohn, der früher nicht viele Dinge mochte, hat mich auf den Geschmack gebracht. Auch unsere kleinste Tochter fährt auf Eigelb ab (das Weiße soll ja nicht gesund sein für die Kleinen). Da Eierkochen aber eine Wissenschaft für sich ist – meine absolut unbewiesene Theorie ist, dass Höhenlage und Wasserhärte beeinflussen, wie schnell ein Ei hart gekocht ist –, kommt es immer wieder vor, dass die Eier glibberig werden, wenn ich mich nicht persönlich darum kümmere. Deswegen wollte ich einen automatischen Eierkocher ausprobieren.

Der Ovomat Trio von Krups ist ein praktisches, kastenförmiges Gerät. Drei Eier finden in dem Plastikteil Platz, in das man Wasser eingießt. (Die Menge hängt davon ab, ob man die Eier weich, mittelweich oder hart gekocht haben will.) Sind sie fertig, ertönt ein Signalton. Praktisch ist, dass man die Eier in ihrem Halter herausnehmen kann, um sie unter kaltem Wasser abkühlen zu lassen. Nicht so praktisch ist, dass der Ton so laut und ungefähr so angenehm wie ein Wecker ist – gerade am Morgen hat mich das manchmal genervt. Vielleicht ist es so, weil das Gerät sich nicht automatisch abstellt, sondern immer weiterkocht. Ohne den lauten Ton würde man die Eier vielleicht zu lange kochen.

Abgesehen davon kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein: Die Eier werden schnell und unkompliziert so gekocht wie gewünscht. Für die, die sich morgens zum Frühstück gern ein paar Eier gönnen, perfekt. In einem Durchgang unterschiedlich harte oder weiche Eier zu kochen geht allerdings nicht. Für eine Familie, in der es die einen so mögen und die anderen so, ist das etwas unpraktisch. Ich bin daher dazu übergegangen, unsere Eier wieder im Topf zu kochen.

Technische Daten:

Größe: 22,8 x 13,9 x 7,7 cm

Gewicht: 735 g

Leistung: 300 Watt

Preis: 25,99 Euro

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