Deutschland: Blumenläden

Aus der Serie: Deutschlandkarte ZEITmagazin Nr. 8/2019

Blumenläden

Quelle: Industrie- und Handelskammern © Laura Edelbacher

Rosen sind die beliebtesten Schnittblumen der Deutschen und am Valentinstag bescheren sie den Blumenläden hohe Umsätze. Denn Menschen gehen vor allem dann in Blumengeschäfte, wenn sie einen Strauß zum Verschenken suchen. Im Supermarkt kaufen sie Blumen eher spontan und für sich selbst. Eigentlich ja sehr nett.

Dem Blumen-Einzelhandel machen die Supermarktsträuße trotzdem ziemlich zu schaffen: Nur 8000 bis 10.000 Blumenläden gibt es hierzulande heute noch, vor zehn Jahren waren es 15.000. Die Großstadt mit der geringsten Blumenladen-Dichte ist übrigens Ingolstadt. In Offenbach ist sie mit 7,2 Geschäften je 10.000 Einwohner am höchsten. Der Fachverband Deutscher Floristen kann über die Gründe für diese Unterschiede nur rätseln. Wohnen in Ingolstadt vielleicht besonders wenige und in Offenbach besonders viele Romantiker? Die Industrie- und Handelskammer Offenbach erklärt es einfach so: "Offenbar kaufen die Offenbacher sehr gerne Blumen. Und das nicht nur am Valentinstag."

Kommentare

4 Kommentare Kommentieren

Ich wohne in Offenbach. Laut Wikipedia hat die Stadt 127.000 Einwohner*innen (https://de.wikipedia.org/...), die Stadt selbst gibt einen Einwohner*innen-Stand von 135.692 an (https://www.offenbach.de/...).
Bei 7,2 Blumenläden pro 10.000 Einwohner*innen ergeben sich also zwischen 7,2 * 12,7 = 91,4 und 7,2* 13,6 = 97,9 Geschäfte.
Im Telefonbuch sind 21 gelistet - und ich habe dort zumindest alle die gefunden, die ich kenne.
Wie rechnen Sie??