Schreibtischlampe Mirko Borsche bewundert eine schöne Bürolampe, die vieles kann

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Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 10/2019

Wenn man bedenkt, wie viel Zeit man eigentlich im Büro verbringt – viel mehr Zeit als zu Hause –, dann ist es doch seltsam, dass man nicht mehr Mühe darauf verwendet, diesen Ort ein bisschen schöner zu machen. Vielleicht nimmt man das in Kauf, weil man das Büro nicht zu sehr genießen will und sein Geld lieber für schöne Reisen oder gutes Essen ausgibt. Aber ist das eigentlich so klug?

Die englische Firma Dyson, bekannt für ihre abgespacten Staubsauger und Föhne, hat das sehr schöne, sehr teure CSYS Desk Light entwickelt. Diese Schreibtischlampe ist total durchgestaltet und technisch ausgefeilter als alles andere auf dem Markt. Die Stärke des Lichts – natürlich eine LED-Leuchte – kann man per App einstellen. Zu welcher Uhrzeit hat sie wie hell zu leuchten? Soll sie ein bestimmtes Tageslicht imitieren oder ihre Helligkeit auf mein Alter abstimmen, damit ich Texte und Dokumente gut lesen kann?

Mit ihren zwei dünnen Stäben, die senkrecht ineinandergesteckt sind, sieht sie aus wie ein Kran. Und wie ein Kran lässt sich das Gehäuse auch nach oben schieben, sodass die Lampe höher wird. Ihr Arm kann nach vorne oder hinten ausfahren, der Sockel ist drehbar. Als wir sie auf unseren Konferenztisch gestellt haben, zog sie alle Aufmerksamkeit auf sich. Dauernd wollte man ihre Knöpfe drücken oder ihren Bewegungsmelder testen: Der sorgt dafür, dass sie sich an- oder ausschaltet, wenn man sich dem Tisch nähert oder sich davon entfernt.

Der Preis ist allerdings auch eine Ansage. Rund 500 Euro kostet die Lampe, so viel wie so mancher Schreibtisch. Ein Luxus fürs Büro also. Ich würde ihn mir wahrscheinlich auch nicht leisten. Auf der Dyson-Seite aber ist die Lampe ausverkauft.

Technische Daten:

Größe: 52,7 x 65,3 x 17,7 cm

Regelung: Sensordimmer

Lichtfarbe: Warmweiß Extra 2700 K

Preis: 499 Euro

Kommentare

18 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Heat Pipe's gibt's quasi überall, wo teure Elektronik warm wird, neben Verstärkern z.B. ganz allgemein in der Sendetechnik egal ob in Mobiltelefon - Sendeanlagen, See/Flugfunkanlagen, Radarsystemen etc. In hochwertigen lüfterlosen PC's und Laptops findet man sie auch.
Neuerdings auch in der Motorsteuerung von eMobilen, also überall wo man nicht extra Lüfter einbauen will.