Langschlitztoaster Mirko Borsche steckt das alte Brot vom Bäcker in einen Toaster

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Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 12/2019

Als ich in England studierte, aß ich oft Toast zum Frühstück. Inzwischen lebe ich mit meiner Familie in München und gehe gern zu einem der sechs Bäcker in der Gegend, um frisches Brot zu holen. Manchmal schaffe ich das aber nicht und greife wieder zum Toastbrot. Ich habe mich daher nach einem günstigen und guten Toaster umgesehen – eine größere Anschaffung ist für ein paar Scheiben geröstetes Brot zum Frühstück nicht nötig, finde ich.

Der Langschlitztoaster HD2692/90 von Philips ist einfach zu bedienen. Das kastenförmige Gehäuse aus Edelstahl sieht vom Design her okay aus. Der Toaster ist relativ schmal und so lang, dass man auch eine Baguette-Hälfte darin rösten kann. Acht Bräunungsstufen gibt es. Ich nehme meistens die höchste Stufe, das Brot kommt dann leicht angebrannt heraus – ich weiß, hier wäre mehr Geduld angebracht. Wer Toastbrot gern einfriert, freut sich über den Auftau- und Aufbackmodus. Klemmt mal eine Scheibe fest, schaltet sich das Gerät automatisch aus. Praktisch finde ich, dass die Krümel im Inneren des Geräts in eine Schale fallen, die man zum Reinigen herausziehen kann. So ist das heute bei fast allen Geräten. Dadurch lagert sich keine größere Menge verbrannter Reste ab.

In meinem neuen Gerät habe ich bis heute noch nie Toastbrot geröstet, sondern ausschließlich Weiß- und Graubrot vom Bäcker. Es war bereits ein paar Tage alt, als ich es in den Toaster steckte, ich habe es mit Butter gegessen. Es war knusprig, aber immer noch weich – wenn auch nicht ganz so lecker wie früher, in meiner Studentenzeit. Ich habe frisches deutsches Brot seitdem einfach noch mehr zu schätzen gelernt. Aber es war trotzdem so, als würde ich eine alte Liebe wiederentdecken.

Technische Daten:

Größe: 12 x 40,2 x 19 cm

Gewicht: 1,6 kg

Stromverbrauch: 950 Watt

Preis: 34,95 Euro

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