Wasserkocher: Mirko Borsche bekämpft eine Erkältung mit der perfekten Wassertemperatur

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Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 13/2019

Kennen Sie diese Kaffee-Stempelkannen, die wie ein großes Trinkglas aussehen und einen Filter zum Herunterschieben haben? Man kann sie von verschiedenen Herstellern kaufen, doch das Design stammt von der dänischen Firma Bodum. Es ist funktional, aber schön. Von dieser Firma gibt es auch einen Wasserkocher, der die Form der Kaffee-Stempelkannen aufgreift. Da Wasserkocher sonst alle recht gleich aussehen, ist er mir sofort aufgefallen. Er heißt "Bistro" – die komischen Namen, die Hersteller ihren elektronischen Produkten manchmal geben, wären ein Thema für eine eigene Kolumne.

Wie gesagt, das Design ist speziell und erinnert stark an die Bodum-Klassiker: eine großer, durchsichtiger Behälter, eingefasst in schwarzes Plastik mit roten Bedienknöpfen. Auf den Fotos dachte ich, dass das Gefäß aus Glas sei. Dann stellte sich heraus, dass es aus Plastik besteht, was eine leichte Enttäuschung war. Eine weitere stellte sich im Verlauf der folgenden Wochen ein: Weil alles durchsichtig ist, bekommt man auch jede Kalkablagerung zu sehen.

Das Gerät funktioniert einwandfrei. Man klappt den Wasserkocher oben auf, füllt das Wasser hinein und stellt ihn wieder auf seinen Sockel. Mithilfe des Reglers kann man einstellen, welche Temperatur das Wasser haben soll – 60, 70, 80, 90 oder 100 Grad. Gerade für Teetrinker ist das sehr praktisch: Verschiedene Sorten benötigen ja unterschiedlich heißes Wasser. Für mich hat sich die Funktion aus einem anderen Grund als super erwiesen. Ich war gerade auf bestem Wege, mich zu erkälten, da riet mir eine befreundete Apothekerin, Wasser auf 60 Grad zu erwärmen und eine Menge frischen Zitronensaft beizugeben, dazu solle ich Zink nehmen. Genau das tat ich, und es half.

Technische Daten:

Maße: 25,1 x 13,3 cm

Fassungsvermögen: 1,1 l

Temperaturstufen: 5

Preis: 69,95 Euro

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