Bevölkerungsdichte: Die engsten Städte

Aus der Serie: Deutschlandkarte ZEITmagazin Nr. 14/2019

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2018

Drei Viertel aller deutschen Großstädte haben in den letzten Jahren an Einwohnern zugelegt, deshalb müssen die Bürger dort enger zusammenrücken. Am wenigsten Platz haben die Münchner und die Berliner: 4686 beziehungsweise 4055 von ihnen teilen sich im Schnitt einen Quadratkilometer. Auch die Bewohner Stuttgarts, Frankfurts sowie des Ruhrgebiets haben viele Nachbarn in allernächster Nähe. Hamburg dagegen kommt auf nur 2424 Bürger pro Quadratkilometer. Das bedeutet allerdings nicht, dass es sich in Hamburg-Eppendorf so viel entspannter lebte als in München-Schwabing: Der Anteil unbebauter Flächen ist in Hamburg nur größer, deshalb ist dort statistisch mehr Platz. Die kleinste Stadt mit besonders hoher Bevölkerungsdichte ist übrigens Eppelheim. Wegen seiner Nähe zu Heidelberg und Mannheim ziehen besonders viele dorthin, die Stadt ist bereits dicht bebaut. Und weil Eppelheim von Heidelberg und Plankstadt eingeschlossen wird, kann es sich nicht weiter ausdehnen. Hier ist also bald Schluss mit dem Bevölkerungswachstum.

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