Kaffeevollautomat Mirko Borsche ist hingerissen von einer Kaffeemaschine

Kaffee verlangt Hingabe, Vollautomaten sind nicht einfach zu warten, groß und teuer sind sie auch. Aber wenn das Ergebnis derart überzeugt, ist kein Opfer zu groß.
Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 18/2019

Vielleicht ist das jetzt etwas übertrieben, aber ich glaube, von allen Geräten, die in meinem Büro bisher getestet wurden, wurde keines so innig geliebt wie die Kaffeemaschine von De’Longhi. Zugegeben, die Liebe begann etwas kompliziert, wie das ja manchmal so ist. Das erste Gerät, das uns geliefert wurde, hatte einen technischen Defekt. Dann aber kam eine Neue, eigentlich ein Neuer. Und seit er aufgebaut worden ist und uns ein Fachmann eine kurze Einweisung gegeben hat, ist er im Dauerbetrieb – der Kaffeevollautomat Maestosa.

Eine Kaffeemaschine ist ja generell in jedem Büro überlebenswichtig, aber diese macht nicht nur Kaffee. Sie macht glücklich. Man kann auf dem Display seine gewünschte Zubereitungsart wählen, von Americano über Flat White bis hin zu einem normalen Espresso. Man kann zudem zwischen zwei verschiedenen Sorten Kaffeebohnen wählen, die praktischerweise von De’Longhi gleich mitgeliefert und dann im Automaten frisch gemahlen werden. Und wenn der Tag ganz hart ist, kann die Maestosa einem auch einen Kaffee machen, der so stark ist, dass es einem wirklich die Schuhe auszieht. Das Beste aber ist: Obwohl wir die Maestosa seit einer Woche von morgens bis abends benutzen, hat man mit ihr viel weniger Stress als mit anderen Kaffeemaschinen – und wir hatten hier einige im Test.

In die Behälter der Maestosa passt viel Milch und viel Wasser, sodass wir diese äußerst selten nachfüllen müssen. Auch die Reinigung ist einfach, das Design unauffällig, die Materialien hochwertig. Für den privaten Gebrauch ist der Vollautomat eher nichts, dafür ist er zu groß und auch zu teuer, aber fürs Büro scheint er perfekt zu sein. Einziger Nachteil: Ich muss mich jetzt jeden Morgen anstellen, um meinen Kaffee zu trinken, weil schon sieben oder acht Kollegen vor der Kaffeemaschine Schlange stehen.

Technische Daten

Größe: 405 x 290 x 468 mm

Gewicht: 16,8 kg 2

Bohnenbehälter à 290 g

Druck: 19 bar

Preis: 2499 Euro

Kommentare

1 Kommentar Kommentieren

" von Americano über Flat White bis hin ... "
Kann mal jemand übersetzen ?
" Kaffee machen, der so stark ist, ... "
Das geht viel einfacher ohne Maschine. Einfach Kaffeepulver in heißes Wasser und ziehen lassen. Der Satz setzt sich unten ab, den kann man enfach drin lassen.
Damit benötigt man nur die Hälfte an Kaffeepulver.
Wenn die Vorratsbehälter zu viel Milch und Wasser aufnehmen ist das riskant.
Wasser soll man mindestens täglich erneuern wg. Legionellen. Weil eine Kaffeemaschine eine Heizung hat ist die Gefahr groß auch das Vorratswasser anzuwärmen und die Viecher zu vermehren.
Bei der Milch das Gleiche, die sollte gekühlt werden. Nur Heizung und Kühlung vertragen sich schlecht. Die MIlch wird hier leicht sauer. Milchbehälter müssen immer ordentlich gereinigt und zuerst mit kaltem Wasser ausgespühlt werden. Aber das weiß jeder Hausmann hoffentlich.