3D-Scanner: Mirko Borsche leistet Nachbarschaftshilfe

© SHINING 3D
Liegt wie ein großes Bügeleisen in der Hand und kann so ziemlich alles einscannen, was herumliegt: Ursprünglich wurden solche 3-D-Drucker in der Medizin verwendet.
Aus der Serie: Unter Strom ZEITmagazin Nr. 38/2019

Ich möchte von einem teuren Gerät erzählen, das wir mit Begeisterung getestet haben: einen 3-D-Hand-Scanner namens Shining 3D. Schon der Name des Geräts gefällt mir, aber wichtiger ist, wozu man es gebraucht: Man kann damit zum Beispiel seine Hand einscannen oder gleich seinen ganzen Körper. Speist man die Daten danach in einen 3-D-Drucker, könnte man sich als 30 Zentimeter hohe Spielfigur ausdrucken. Eigentlich werden solche Scanner in der Medizin verwendet, vor allem in Krisengebieten, für die Erstellung von Prothesen etwa. Das Prinzip kennt man auch von der Entwicklung von Computerspielen, wenn Fußballern im Studio Punkte aufgeklebt werden, um sie originalgetreu zu vermessen. Mit dem Shining-Scanner geht das jetzt sehr einfach, er liegt wie ein großes Bügeleisen in der Hand. Wir haben hier im Büro so ziemlich alles eingescannt. Das Gerät erkennt nicht nur die Formen, sondern erfasst sogar Muster und Oberflächen.