US-Sport: Sportler in den USA

Aus der Serie: Deutschlandkarte ZEITmagazin Nr. 45/2019

Quellen: eigene Recherchen; die Geburtsorte von zwei Sportlern aus der NHL, Brandon Gibson und Brandon Burton, ließen sich nicht herausfinden © 1kilo

Deutsche oder in Deutschland geborene Sportler, die seit dem Jahr 2000 in der National Basketball Association (NBA), National Football League (NFL) und National Hockey League (NHL) aktiv waren, und ihre Geburtsorte Sportler, die heute noch in den USA aktiv sind

In den USA beginnt die NBA-Saison, die besten Basketballer der Welt zeigen wieder, was sie können, und einer wird schmerzlich vermisst: Dirk Nowitzki. Im Frühjahr feierte der Würzburger seinen Abschied vom Profisport. Unsere Karte zeigt ihn und 77 weitere Athleten, die in Deutschland geboren wurden und seit der Jahrtausendwende in drei großen amerikanischen Sportligen aktiv waren – Football-, Eishockey und Basketball –, 16 von ihnen sind es immer noch. (Auf Spieler der Baseball-Liga MLB haben wir verzichtet, da der Sport hierzulande weniger populär ist.)

Bekannte Namen neben Nowitzki sind die Basketballer Detlef Schrempf aus Leverkusen und Dennis Schröder aus Braunschweig sowie der Footballspieler Sebastian Vollmer aus Kaarst; Vollmer gewann mit den New England Patriots 2015 sogar den Super Bowl. Viele der Genannten sind Amerikaner, deren Väter als GIs nach Deutschland kamen, diese haben die Begeisterung der Deutschen für American Football begründet. Dass gleich drei Sportler aus dem kleinen Landstuhl stammen, ist kein Zufall: Hier befindet sich das Landstuhl Regional Medical Center, das Lazarett der US-Airbase Ramstein, mit mehr als 3.000 Mitarbeitern.

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