Alexandra Koch: "Manche Autoren schreiben, als gebe es eine eigene Behinderten-Welt abseits der normalen"

© Gesine Laura Hennig
Aus der Serie: Ich habe einen Traum

Schon als Jugendliche wollte ich in einer Großstadt leben. Ich bin in einer kleinen Stadt in Ost-Thüringen aufgewachsen. Dort war ich fast immer die einzige Rollstuhlfahrerin und stach aus der Menge heraus. Das tue ich in Frankfurt zwar auch, aber es gibt noch viel mehr Leute, die aus anderen Gründen auffallen – und positiv angesehen werden. Mit meinem Umzug nach Frankfurt vor zehn Jahren ist also ein erster großer Traum wahr geworden. An anderen Träumen arbeite ich noch. Ich würde zum Beispiel gerne mehr schreiben, nicht nur auf meinem Buch-Blog, sondern auch literarisch. Ein eigener Roman, das wäre eins meiner Ziele.