Harald Martenstein : Über inspirierende Musik und motivierende Kritik

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Aus der Serie: Martenstein ZEITmagazin Nr. 3/2020

Manchmal werde ich, wenn ich Leser treffe, mit der Frage konfrontiert: Was tun Sie, wenn Sie keine Idee haben? Wahrheitsgemäß antworte ich, dass ich dann Musik höre. Wenn ich emotionalen Drive brauche, ist Hells Bells von AC/DC gut. Diese Hymne erklingt auch regelmäßig im Stadion des FC St. Pauli. In melancholischen Phasen hilft mir eher Suzanne Vega, Small Blue Thing. Im Text heißt es: "Manchmal fühle ich mich wie ein kleines blaues Ding." Eine gute Startrampe zum Gedankenflug. Es gibt aber noch andere Tricks.