Wenn ein US-Politiker Deutschland besucht, steht neben Berlin häufig Ramstein-Miesenbach auf dem Programm, erst im November war Donald Trump zu Gast. Dort, in der Pfalz, befindet sich der Militärflughafen Ramstein Air Base. Hunderte solcher Städte oder Gemeinden, in denen der Anblick ausländischer Soldaten zum Alltag gehörte, gab es nach dem Krieg, bis der Vier-Mächte-Status 1990 endete. Heute gibt es noch 42 davon, 28 von ihnen sind Standorte des US-Militärs. Sechs beherbergen britische, zwei französische Soldaten; Kanada ist als Nato-Partner an einem Ort vertreten, hinzu kommen fünf Nato-Stützpunkte. Auffällig: dass in den neuen Bundesländern keine ausländischen Soldaten mehr stationiert wurden, seit die Russen 1994 abgezogen sind.