Brettspiel: Scrabble

ZEITmagazin Nr. 5/2020

Die heutige Scrabble-Situation schickte uns Klaus Guzsak, der bereits mehrfach mit interessanten Konstellationen aufwartete. Die Wiedergabe der Konversation mittels E-Mail zu der hier dargestellten Problematik sagt eigentlich – fast – alles. Der Erlanger schrieb:

"Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder, nachdem mir erneut etwas Geeignetes über den Weg gelaufen ist. Die Situation ist aus einer Online-Partie. Auf wie viele Punkte kommst du?"

Meine Antwort, mein Favorit brächte etwas mehr als 60 Zähler, quittierte der Franke lakonisch mit dem Statement: "Auf mehr komme ich auch nicht."

Alles wäre normal gelaufen (und dieser Text ganz anders ausgefallen), hätte sich nicht ein schier unglaublicher Zufall ereignet: Kurz vor Drucklegung platzierte ein Gegner in einer ebenfalls online ausgetragenen Begegnung ein Wort, das auch hier anlegbar ist – und das vermeintliche Topwort um rund 50 Prozent übertrifft. Einziger Trost für Herrn Guzsak und mich: Der Begriff ist ausgemacht fachsprachlich.

Lösung aus Nr. 4:

Bei den drei Wörtern, die das Ablegen aller Buchstabensteine ermöglichten, wurde jeweils EY zu BEY verlängert. So brachten STABILES, ABSEILST und ABLIESST in der siebten Spalte 76, 77 und 78 Punkte

Es gelten nur Wörter, die im Duden, "Die deutsche Rechtschreibung", 27. Auflage, verzeichnet sind, sowie deren Beugungsformen. Die Regeln finden Sie im Internet unter www.scrabble-info.de