Süßkartoffel-Kichererbsen-Burger Der Burger auf der Erbse

Fleisch oder Gemüse? Burger können zur Gewissensfrage werden. Bei diesem mit Süßkartoffeln und Kichererbsen muss sich keiner zanken. Unser Video zeigt, wie man ihn brät. Von
Aus der Serie: Mahlzeit
Fleisch oder Gemüse? Burger können zur Gewissensfrage werden. Bei diesem mit Süßkartoffeln und Kichererbsen muss sich keiner zanken. Unser Video zeigt, wie man ihn brät.

Manchmal ist Fleisch unser Gemüse, heute ist mal Gemüse unser Fleisch. Man muss nicht lange um den heißen Brei herumreden: Burger schmecken auch extrem lecker, wenn der Bratling nicht aus Gehacktem besteht.

Außen knusprig, innen saftig – so muss ein guter Burger sein, darauf zumindest können sich alle einigen. Über den Rest lässt sich streiten: ob mit Fleisch oder ohne, ob mit klassischem Brötchen, Brioche oder Muffins. Bei uns bleibt der Burger diesmal vegetarisch.

Lässt man die Soße weg oder ersetzt den Joghurt durch ein milchfreies Produkt, hat man einen veganen Burger. So leicht ist Essen ohne schlechtes Gewissen. Apropos: Bei so viel gesunden Zutaten könnte man als Beilage vielleicht doch eine große Portion knuspriger Pommes nehmen? Mayo gibt es ja auch längst vegan!

Süßkartoffel-Kichererbsen-Burger

Zutaten für den Joghurt:

  • 200 g griechischer Joghurt
  • 2 Esslöffel Tahin (Sesammus)
  • Saft einer halben Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Für die Burger:

  • 1 mittelgroße Süßkartoffel
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Ei
  • 110 g Mehl
  • etwas Panko oder grobe Semmelbrösel

Zum Würzen:

  • etwas süßes Paprikapulver
  • Koriander, gemahlen
  • Oregano
  • Salz

Außerdem:

  • 4 Burgerbuns oder Brötchen
  • etwas Rucola oder anderen Salat nach Belieben
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Alle Zutaten für die Joghurtsoße so lange verrühren, bis die Soße nicht mehr klumpig, sondern sämig ist. Fall die Konsistenz zu dick wird, einfach etwas Wasser hinzugeben. 

Joghurt, Tahin, Zitronensaft, Pfeffer und Salz verrühren – fertig ist die Soße. © Sebastian Friedrich für ZEITmagazin ONLINE

Die Kichererbsen abgießen und gründlich spülen. Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und  gar kochen. In eine Schüssel geben und mit den Kichererbsen, dem Mehl sowie dem Ei mit den Händen vermengen.

Einen Teil der Kichererbsen zerquetschen, den Rest ruhig ganz lassen. Ist die Masse zu breiig, etwas Panko, Mehl oder Semmelbrösel hinzugeben. Mit dem Paprika, dem Koriander und dem Oregano und etwas Salz nach Belieben abschmecken und die Masse etwas ruhen lassen.

Erst formen, dann wälzen: Auf die Bratlinge kommt noch grobes Paniermehl. © Sebastian Friedrich für ZEITmagazin ONLINE

Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen und etwas Olivenöl hinzugeben.

Nun aus der Masse mit der Hand Burgerpatties (am besten so groß wie die Schnittseiten der Brötchen) formen und auf jeder Seite in Panko oder den groben Semmelbröseln wenden. In die Pfanne geben und auf beiden Seiten anbraten, bis sie knusprig braun sind.

Zum Schluss werden die Burger-Brötchen kurz angeröstet. © Sebastian Friedrich für ZEITmagazin ONLINE

Wenn alle Patties gebraten sind, kurz die Buns mit der Schnittseite in der gleichen Pfanne anbraten, dann mit dem Salat belegen, dem Dressing beträufeln und es sich schmecken lassen. Mahlzeit!

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