© Renaud Cambuzad/Hachette-Livre/Knesebeck

Italienische Küche Alles Limone, oder was?

Ziemlich spritzig: Zitrusfrüchte machen sich nicht nur in der Limonade gut, sondern auch zu Pasta und Salat. Unsere italienischen Rezepte sind wie ein Sommer auf Capri.

Nichts steht so sehr für die Sehnsucht nach dem Sommer wie Orangen und Zitronen – auch wenn man sie hierzulande natürlich auch im Winter gern zu sich nimmt. Doch Zitrusfrüchte sind nicht nur verlässliche Vitaminlieferanten, Marmeladenbasis und Limonadenzutat: Sie verleihen vielen Gerichten erst die Spritzigkeit und erfrischende Säure, die auch gehaltvolleren Gerichten eine gewisse Leichtigkeit verleihen kann. Kommt einem italienisch vor, oder? Und in der Tat sind im "Land, wo die Zitronen blühn" (Goethe) die Zitrusfrüchte bestens in der Küche vernetzt: In Italien steckt der Saft der Zitrone in der Pasta, deren Käse-Anteil einem plötzlich gar nicht mehr so mächtig vorkommt. Orangenscheiben werden mit Minze, Pinienkernen und Karamell zum raffinierten Salat, für den Sonntagskuchen müssen Blutorangen zuvor ausgiebig in Sirup ziehen. Sauer muss bei diesen italienischen Rezepten nämlich keiner werden.

Nudeln mit Zitrone und geräuchertem Stracciatella-Käse

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Bio-Zitronen
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • Piment d’Espelette (alternativ Pul biber oder Chiliflocken)
  • 300 g eingelegte Tomaten (mit Olivenöl im Ofen gegart)
  • 400 g Linguine oder andere lange Nudeln
  • 300 g geräucherter Stracciatella di bufala (geräucherter Büffelmilchkäse)
  • frisches Basilikum
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Von den Zitronen feine Zesten abziehen und den Saft auspressen.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. In einer hohen Pfanne mit schwerem Boden etwas Öl erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen, aber nicht bräunen.

Eine Messerspitze Piment d’Espelette, die eingelegten Tomaten und ein paar Basilikumblätter zugeben, drei Viertel des Zitronensafts angießen und alles köcheln lassen. Zwischendurch abschmecken und nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen.

In einem großen Topf die Nudeln nicht ganz al dente kochen. Vor dem Abgießen einen Löffel Kochwasser entnehmen und in die Tomatensauce rühren.

Die Sauce zu den Nudeln in den Topf geben und unterheben. Etwas Olivenöl und den restlichen Zitronensaft unterrühren. Den Stracciatella-Käse in Scheiben schneiden.

Die Nudeln in tiefen Tellern anrichten. Auf jeden Teller etwas Stracciatella-Käse geben und mit einer Prise Piment d’Espelette bestäuben. Mit den Zitronenzesten sowie ein paar Basilikumblättern bestreuen. Sofort servieren.

Variante: Statt Stracciatella-Käse können Sie eine Burrata (mit Sahne und Frischkäse gefüllter Mozzarella) in einer Schüssel klein schneiden.

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