Cremige Maissuppe Suppe gegen jede Wetterlage

Mit Kürbis oder mit Mais? Diese Suppen sind immer vegan und wärmend – denn da ist Chili drin. Wenn es lieber süß sein soll, gibt es Kürbisschnecken und Süßkartoffeln. Von
Aus der Serie: Sonntagsessen

Das Wetter spielt gerade überall verrückt. In manchen Teilen der USA erreichten die Temperaturen Ende Januar minus 30 Grad, nur um kurz darauf wieder auf zehn Grad plus zu steigen. Nur für den Fall, dass man zu Hause festsitzen sollte: Kochen hilft! Aber wärme- und trostspendende Gerichte sollten es sein, Currys, Suppen oder chowder, die englische Bezeichnung für eine Mischung aus Eintopf und sämiger Suppe. 

Cremige Maissuppe ist das, was Bijan Kashani und Gabriel Valencia besonders gern servieren, wenn neue Schneestürme drohen. Erst seit Kurzem sind die beiden nach Buffalo gezogen, der zweitgrößten Stadt des Bundesstaats New York. Der 24-jährige Valencia kommt ursprünglich aus Kolumbien und verbrachte Kindheit und Jugend in South Carolina, sein 22-jähriger Partner stammt aus dem kanadischen Montreal, wo er mit einer spanischen Mutter und einem persischen Vater aufwuchs. Entsprechend kosmopolitisch sind die kulinarischen Einflüsse der beiden. Nach einer vegetarischen Phase ernähren sie sich inzwischen vegan, dementsprechend heißt ihr Foodblog Livin' la Vegan Life.

Vorräteanlegen als vorbeugende Maßnahme für Wetterlagen, Umweltkatastrophen oder Trumps Zukunftspläne macht gerade als Prepping Karriere. Bei Valencia und Kashani gibt es zum Beispiel immer Ahornsirup, Sriracha-Soße, Zitrone, Knoblauch, Koriander und Petersilie, was in Kombination mit Blumenkohl eine vollwertige Mahlzeit ergibt. Wenn sie auswärts essen gehen, dann am liebsten Ramen, auch diese japanischen Nudelsuppen wärmen zuverlässig an kalten Wintertagen. Und wenn es doch zu stürmisch und zu frostig sein sollte, um das Haus zu verlassen? "In unserer Küche würde dann Mariah Carey laufen oder Shakira", erklärt Valencia. "Idealerweise wäre Michelle Obama zu Gast." 

Rezept für cremige Maissuppe

Zutaten:

  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 3 TL Olivenöl
  • 480 g Mais, frisch oder tiefgekühlt
  • 470 ml pflanzliche Milch
  • 3 Karotten, gehackt
  • 470 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Mehl
  • 2 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 120 g Sellerie
  • ½ TL Knoblauchgewürz
  • ½ TL Kurkuma
  • ½ TL Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

In einem großen Topf Zwiebeln in Olivenöl karamellisieren. Maiskörner zufügen und goldbraun anbraten. Milch zugeben und zum Kochen bringen, dann Mehl einrühren. Sobald es sich aufgelöst hat, Brühe zufügen und etwa fünf Minuten lang kochen lassen. Kartoffeln zufügen, nach fünf Minuten dann Karotten und Sellerie. Weitere fünf Minuten kochen lassen, dann Gewürze einrühren.

Suppe für zehn Minuten ruhen lassen, anschließend die Hälfte davon cremig pürieren. Mit der restlichen Hälfte vermischen und servieren.

Süßkartoffeln gehen auch süß: Das Brot kann zusätzlich mit Puderzucker bestreut werden.

Es gibt nichts Trostloseres als in Folie eingeschweißtes Supermarktbrot. Besser, man backt sein eigenes auf Vorrat. Jetzt im Winter schmeckt eines mit Süßkartoffeln und Walnuss besonders gut. Seine natürliche Süße passt auch zu Herzhaftem, Käse zum Beispiel, wenn man sich nicht vegan ernährt. Wer vom Süßen nicht genug kriegen kann, bestreut das Brot zusätzlich mit Puderzucker.

Immer noch Kürbis übrig? Dann am besten in diesen Kürbisschnecken verstecken.

Von wegen Halloween – in den USA beherrscht Pumpkin Spice praktisch die Hälfte des Jahres den öffentlichen Geschmack. Ob im Kaffee, Chai Latte oder Kaugummi, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Beinahe schon klassisch wird es mit Kürbisschnecken.

Natürlich hat heute jeder Blogger auch sein spezielles Kürbissuppenrezept parat.

Kürbis, die zweite Runde. Richtig klassisch wird es mit einer Kürbissuppe. Die Blogger empfehlen, sie mit Kokosmilch, Olivenöl und Chiliflocken aufzupeppen.

Wärmend und nahrhaft: Curry mit Linsen und Kichererbsen

Bemerkenswert, dass Thais sich so gut auskennen mit wärmenden Gerichten, obwohl es in ihrer Heimat doch alles andere als kalt ist. Currys jedenfalls sind zuverlässige Wärmequellen, zum Beispiel mit Linsen und Kichererbsen.

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