Video-Porträt: Marcello

Der Künstler Tomaso Baldessarini konfrontiert 365 Menschen mit Begriffen wie Schicksal, Schmerz oder Liebe. Wir zeigen seine Nahaufnahmen. Diese Woche: Marcello

Auf ZEITmagazin ONLINE zeigen wir jede Woche ein neues Foto-/Video-Porträt der Serie "Anti.Mono.Stereo" von Tomaso Baldessarini. Für sein Projekt bittet der Fotograf die unterschiedlichsten Menschen vor die Kamera – Prominente, aber auch den Kioskbesitzer von nebenan. Dabei entstehen großformatige Nahaufnahmen und kurze Videosequenzen, in denen die Protagonisten über Begriffe wie Geburt, Verlust, Schmerz, Liebe oder Hoffnung sprechen.

Bisher vor der Kamera: Julia Bremermann, Friedrich Liechtenstein, Mic Oala, Nilz Bokelberg und Masha Tokareva

Kommentare

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also nichts für ungut: Die ersten Portraits aus der Serie schienen ja noch etwas Interessantes zu versprechen. Doch nun? Das Portrait hier zeigt vor allem eins: Einen Menschen, der nichts als die Photoshop-Maske vor sich her tragen muss. Das beleidigt und entwürdigt nicht nur den Portraitierten, sondern nimmt auch dem Fotografen die Glaubwürdigkeit. Dass Editing mit zur Fotografie gehört, das war auch in Dunkel-Kammer-Zeiten jedem bewusst. Aber hier verdeht die Verlockung der Möglichkeiten alles Fotografische...

Gruß, T.