Architekturfotografie: Einsame Wohnmaschinen

"Ein Haus ist eine Maschine zum Wohnen", stand 1921 in der Zeitschrift L’Esprit Nouveau. Diesen Satz hatte der damals noch unbekannte Architekt Le Corbusier geschrieben. Er sollte ihn unsterblich machen. Le Corbusier hat mit seiner Vorstellung von einer Wohnmaschine die Bauherren des letzten Jahrhunderts inspiriert und irritiert. Er wurde als Verrückter beschimpft und als Visionär gefeiert. Die Leipziger Fotografin Margret Hoppe hat seine Bauwerke in Berlin, Marseille oder Paris nun wieder aufgesucht – Kathedralen der Moderne, brutal, bunt, verlassen.

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