Löcher Runde Sache

Sein erstes fotogenes Loch fand der Künstler Ulrich Strothjohann in einem Metallkasten auf dem Dach seines Apartmenthauses in New York. Weitere in Athen, Genf, Singapur, Canterbury, Lüttich und Bouzonville – überall dort, wo er auf seinen Reisen so hinkam. Alle an unbedeutenden Schauplätzen. Zwischen 1984 und 1998 wuchs die Serie auf 116 Bilder, von denen einige in Museen ausgestellt wurden. Jetzt veröffentlichte der Verlag Hatje Cantz ein topologisches Tagebuch, eine Ikonografie des Nicht-Vorhandenen, und nannte es Löcher der Welt.

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