Sexuelle Aufklärung : Das Problem mit dem Penis

Viele Geflüchtete haben in ihrer Heimat nie über Sex gesprochen. Das führt nicht nur im Bett zu Problemen. Nun lernen sie es bei dem "Fräulein, das immer über Sex redet".

Unsere Redaktion wurde am 27. Mai 2019 durch eine Anfrage des "Spiegel" darauf hingewiesen, dass der an dieser Stelle erschienene Gastbeitrag "Das Problem mit dem Penis" über eine Aufklärungssprechstunde für Geflüchtete weitgehend erfunden sein könnte. Wir haben den Beitrag eingehend überprüft und mussten feststellen, dass wir von der Autorin tatsächlich getäuscht wurden. Wir haben den Beitrag nach unserer Überprüfung aus Transparenzgründen noch einige Tage frei zugänglich belassen, ihn am 26. Juni 2019 jedoch von unserer Website entfernt. Wie es zur Veröffentlichung des weitgehend erfundenen Textes kommen konnte, lesen Sie in unserem Glashaus-Blog.

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Kommentare

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Ihrer 1. kann ich nur zustimmen. Warum bei Homosexualität immer wieder auf Tiere verwiesen wird (... da gibt es das auch ...) auch hier im thread (#3.3) erschließt sich mir überhaupt nicht. Tiere machen noch ganz andere Sachen, die als beispielhafte/nachahmenswerte/normale Handlung für Menschen jedenfalls mir nicht erscheinen.

2. 10.000 ist schon ziemlich viel, oder? Bei vier Kindern wären das schon 40.000. ;-)

3. Es steht jedem Menschen frei, das Verhalten und Auftreten von Mitmenschen als normal oder unnormal zu bezeichnen, wer wollte das verbieten (dürfen) und aus welchem Grund? Was für Sie normal ist, muss es für mich noch lange nicht sein. Gilt natürlich auch umgekehrt.

Was es bedeutet, 'ausgegrenzt' zu sein/werden, kann ich mir nicht nur vorstellen, das ist mir bekannt. Auch emotional.

Es ist mir nicht egal, ob andere mein Verhalten als normal oder unnormal bezeichnen, ich bemühe mich nur darum, diese Bewertung nicht zur alleinigen Richtschnur meines Handelns zu machen.

Ich bin bislang auch noch nicht auf die Idee gekommen, Homo- oder Heterosexualität als normal oder unnormal zu bezeichnen. 'Normal' fände ich in diesem Zusammenhang im Übrigen Bisexualität. Sowohl strikte Homo- als auch Heterosexualität sind Einschränkungen, mutmaßlich bis höchstwahrscheinlich durch Einflüsse der Umgebung und/oder Gelegenheit 'determiniert'.

Ob und wenn ja welche sexuelle Orientierung mein konkretes Gegenüber hat, ist mir ziemlich gleichgültig, solange ich nicht selbst ein erotisches Interesse an ihm/ihr verspüre. Signalisiert mein Gegenüber erotisches Interesse an mir, gehe ich darauf ein oder lehne es ab.

Also ich kann Ihnen nur voll zustimmen. Wir müssen einfach damit leben, dass es immer Menschen geben wird die es einfach nicht kapieren wollen. Obwohl es so einfach ist. Einfach der normalen Hausverstand verwenden und nicht irgendwelchen Ideologien nachlaufen. Natürlich braucht es manchmal Regeln. Auf der Straße kann es keine Linksfahrer und Rechtsfahrer geben. Das führt unweigerlich zu Problemen. Und daher muss man manchmal zu drastischen Maßnahmen greifen. Die einige Menschen nicht verstehen-wollen.

1. Darüber "was Homosexuelle denn tatsächlich sind" streiten die Geister. Der Begriff "Homosexualität" kommt ursprünglich aus der Wissenschaft, um zu pathologisieren (vgl. Foucault). Bis heute haften dem Begriff und der Idee "der Homosexuellen" etliche Vorurteile an und man weiß darüber ähnlich wenig, wie darüber, was denn Heterosexuelle sind (im Grunde nur eine begriffliche Abgrenzungsfolie, um "die Homosexuellen" zu erforschen und zu benennen)
2. Ebenso ist es problematisch sexuelle Praktiken mit sexueller Orientierung gleichzusetzen (auch wenn Sie ja relativieren)..sexuelle Praktiken und ihre Risiken kann man jedem Jugendlichen erklären, das schadet nichts, finde ich. Mir hätte es in meiner Schulzeit gereicht, wenn ich mich nicht vollkommen ausgeschlossen gefühlt hätte, dazu hätte ein Sprechen miteinander vielleicht etwas beigetragen, kein Sprechen über "die Homosexuellen" oder Aufklärung adressiert an "sie".

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