Venezuela: Ein zerrissenes Land

Sämtliche Häfen des Landes sind geschlossen, der Luftraum ist gesperrt, an den Landesgrenzen sorgt die Armee dafür, dass US-Hilfslieferungen nicht ins Land gelangen: Venezuela schottet sich ab – mitten in einer Staats- und Versorgungskrise, die noch mehr Menschen in Armut stürzt, noch mehr Unruhe in ein seit Langem wirtschaftlich wackliges Land bringt. Ein Land, das auch deshalb so instabil ist, weil es finanziell fast vollständig von seinen Ölexporten abhängt. Der Oppositionspolitiker und Parlamentschef Juan Guaidó hat sich im Januar zum Präsidenten erklärt, viele westliche Länder haben ihn anerkannt. Doch Amtsvorgänger Nicolás Maduro will den Posten nicht räumen, obwohl seine Wahl als unrechtmäßig gilt. Und so scheint sich der menschengemachte Notstand immer noch weiter zu verlängern, mittlerweile sollen drei Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner ihre Heimat verlassen haben. Diese Bilder der Agentur Magnum zeigen die Geschichte des Landes seit den Siebzigerjahren.

Aus der Serie: Magnum

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