Wohnen: Leben wie ein Mönch

Es zieht immer mehr Menschen in die Metropolen, gleichzeitig steigen die Mieten für innenstadtnahe Wohnungen massiv an. Statt der Verdrängung tatenlos zuzuschauen, haben sich Architekten und Designer schon länger darüber Gedanken gemacht, wie man auch auf kleinem Raum einen guten Lebensstandard erreichen kann, der nichts an Ästhetik einbüßt. Ihre Ideen, Konzepte und Entwürfe versammelt der Bildband Raumwunder – Große Ideen für kleine Wohnungen, erschienen im Gestalten Verlag.

Kommentare

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Gelöschter Nutzer 10221

#1  —  8. Mai 2017, 0:39 Uhr

1,80 m breit. Wie soll man sich denn da bewegen können?

Da sind ja auf einem U-Boot die Gänge breiter.

Wohnt da wirklich jemand drin oder ist das nur ein Schaustück?

...ein gutes Beispiel zum Thema Verdichtung... aus meinem Studium kenne ich die 'Mini - Häuser' aus Japan, die dadurch entstanden sind, weil kein anderer 'Baugrund' vorhanden war... ich nehme an, das gilt heute auch bereits für Europäische Städte wie zb London.. Dabei geht es m. E. um das Verhältnis - Arbeitsplatz zum Wohnen... London ist bereits so verteuert bezüglich Wohnungen, dass sogar gut ausgebildete Menschen wegziehen, weil des Verhältnis Arbeitsweg zu Wohnung zum Job nicht mehr passen... Der kulturelle Hintergrund in Japan ist ein anderer, wie hier in Europa, dort lebt man im Viertel und teilt die Küche und sogar auch das Badezimmer - für beides gibt es öffentliche Einrichtungen... das ist m. E. in Europa undenkbar...

Klein??? Bild 4 - 65 qm schaut euch mal Wohnungen in Berlin Wedding an - da sind weniger drin und diese ware schon sehr gross, aber auch konventionell und Raum-verschwendent gebaut