Fundstücke: Ganz schön mitgenommen

Viele Menschen wünschen sich, individuell zu leben. Doch wenn man ehrlich ist, kommen die meisten Objekte, mit denen man sich täglich umgibt, aus dem demselben Möbelhaus oder Katalog wie bei den Nachbarinnen und Nachbarn – nur das Arrangement unterscheidet die eine Wohnung noch von der anderen, auch auf Portalen wie Airbnb ist das längst so. Bei der Onlinebuchung oder auf Instagram läuft eben besonders gut, was irgendwie vertraut wirkt. Ist das wirklich immer so? Zum Glück nicht! Die Menschen, die ihre Häuser und Wohnungen im Bildband Zuhause. Gefunden. Mit Fundstücken Atmosphäre schaffen zeigen, sind radikale Nonkonformisten und Nonkorformistinnen: Alte Tapeten blättern von den Wänden, Sperrmüllfunde werden zur Auslage für farbenfrohe Kunst, Äste zur Skulptur im Raum. Wer so lebt, der liebt ein Leben, das an das von Robinson Crusoe erinnert: improvisiert, aber frei und eigen. Sieht ganz schön gut aus. Und nachhaltig ist es übrigens auch.

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