Viele genießen an diesem Wochenende die Sonne und vor allem die Wärme in Deutschlands Parks. Die Blumen blühen, die Bienen summen – und die Mülleimer quellen über. Kaffeebecher, Plastikgläser, in denen noch Orangenscheiben vom Aperol Spritz neben laschen Papierstrohhalmen sappschen, Pizzakartons, die halb gefaltet fast herausfallen. 

Einwegverpackungen sind ein Problem. Das ist klar. Sie herzustellen, braucht viel Energie, sie zu entsorgen, auch. Und dazwischen liegen oft nur wenige Minuten Nutzung.  

Deshalb fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) jetzt ihr Verbot in der Gastronomie. "Wir wollen das Ende von Einweggeschirr, gerade im To-Go-Bereich", sagte Janine Korduan, die Referentin für Kreislaufwirtschaft des BUND, der dpa.