Der BUND fordert eine Mehrwegpflicht für Restaurants. Der Vorschlag klingt nachhaltig und gut, ist aber falsch. Die Gastronomie kann das auf keinen Fall leisten.
Die Forderung nach einem Verbot von Einwegverpackungen in der Gastronomie wird laut, doch die Realität der strauchelnden Restaurants wird dabei oft übersehen. Die Politik steht in der Verantwortung, das bestehende Verpackungsgesetz umzusetzen, bevor über weitere Maßnahmen nachgedacht wird. Eine genaue Analyse der Kosten und Nutzen einer Mehrwegpflicht ist unerlässlich, um ein deutschlandweites Pfandsystem sinnvoll zu entwickeln. Die Einführung und Entwicklung eines Mehrweggeschirr-Systems darf nicht allein den Gastronomen überlassen werden, sondern ist eine Aufgabe der Politik. Trotz der Forderungen bleibt die Nachfrage nach Mehrweggeschirr gering, was zeigt, dass die Umstellung auf Mehrwegangebote in der Gastronomie noch nicht im Mainstream angekommen ist.
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Viele genießen an diesem Wochenende die Sonne und vor allem die Wärme in Deutschlands Parks. Die Blumen blühen, die Bienen summen – und die Mülleimer quellen über. Kaffeebecher, Plastikgläser, in denen noch Orangenscheiben vom Aperol Spritz neben laschen Papierstrohhalmen sappschen, Pizzakartons, die halb gefaltet fast herausfallen.
Einwegverpackungen sind ein Problem. Das ist klar. Sie herzustellen, braucht viel Energie, sie zu entsorgen, auch. Und dazwischen liegen oft nur wenige Minuten Nutzung.
Deshalb fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) jetzt ihr Verbot in der Gastronomie. "Wir wollen das Ende von Einweggeschirr, gerade im To-Go-Bereich", sagte Janine Korduan, die Referentin für Kreislaufwirtschaft des BUND, der dpa.