© Simon Emmet

Schauspieler: Willem Dafoe

In seiner Wahlheimat Rom spricht der Hollywoodschauspieler über seine rebellische Kindheit, über sein Image als Bösewicht, über seine Liebesbeziehungen und über die Wut, die ihn antreibt. Von
ZEITmagazin Mann Nr. 2/2019

Es ist Anfang Juni, ein Garten in Rom, am Rand der Stadt, Olivenbäume, Sträucher und mittendrin Willem Dafoe, einer der prägenden amerikanischen Schauspieler seiner Generation, mehr als 100 Filme, vier Oscar-Nominierungen, im vergangenen Jahr auf der Berlinale für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Simon Emmett, der Willem Dafoe an diesem Tag für das ZEITmagazin MANN fotografiert, hat seine Playlist angemacht, es läuft Alphabet Street von Prince. Willem Dafoe steht vor einem Holztor im Halbschatten und tanzt, er bewegt seinen Körper im Beat des Songs hin und her, klatscht in die Hände, in seinem markanten Gesicht ist ein entspanntes Lächeln zu sehen.