In manchen Ländern ist Feilschen ein Volkssport, hierzulande kommt man schnell in den Ruf, geizig zu sein. Zu Unrecht: Das Handeln um den für beide Partner befriedigendsten Preis gehört zu den Grundlangen jeder wirtschaftlichen Transaktion. Und es kann - richtig betrieben - jede Menge Spaß machen.

Schon seit mehr als 60 Jahren analysieren Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker und Psychologen das Verhandeln im Allgemeinen und das Aushandeln von Preisen im Besonderen. Während des Zweiten Weltkriegs gingen Forscher der Princeton University und der Rand Corporation (ein militärischer Think Tank) der Frage nach, ob sich Verhandlungen mit mathematischen Methoden analysieren ließen. Daraus entstand eine der Wurzeln für die so genannte Spieltheorie.

Wir haben diese Erkenntnisse einem Praxistest unterzogen und unsere Feilsch-Schülerin Anne auf den Flohmarkt geschickt. Wie es ihr ergangen ist, lesen Sie im Heft, und was sie erfeilscht hat, schenken wir Ihnen!

Die Auswertung all der Mails, die wir von feilschenden Lesern erhalten haben, lesen Sie demnächst hier.

Was Anne auf dem Flohmarkt erstanden hat, finden Sie HIER .