Erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen eher sonnigen Tag:
1. viel Tau oder Reif am Morgen
2. wenig oder kein Wind oder Nordostwind bei wolkenlosem Himmel
3. Dunst mit dezenter rötlicher Färbung im Osten.
4. keine Wolken, Kondensstreifen hinter Flugzeugen lösen sich rasch auf
5. keine vom Winde verwehten Schneefahnen auf Bergen in Sichtweite, besonders keine, die auf starke Westwinde in der Höhe hinweisen
6. Der Barometerstand ist seit dem Vorabend (Zeitpunkt "Tagesthemen"-Wetter) gleich geblieben oder leicht gestiegen.
7. Die relative Luftfeuchtigkeit am Morgen ist hoch.
8. Nebel, durch den die Sonne bereits als Ball zu sehen ist

Erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Tag, an dem "das Wetter nicht hält":
1. trockene Wiesen
2. böiger Wind, außer Nordostwind bei hohem Barometerstand
3. auffallend klare Sicht selbst in Industriegebieten, kaum oder keine rötliche Färbung am Osthorizont
4. schnell ziehende Schleierwolken aus Eis in großer Höhe oder, ein praktisch perfekter Gewittervorbote, zinnen- oder türmchenartige Schäfchenwolken, die gegen neun Uhr wieder verschwunden sind. Kondensstreifen, die sich ausbreiten
5. viele Schneefahnen auf Bergen in Sichtweite
6. Der Barometerstand ist seit dem "Tagesthemen"-Wetter gefallen.
7. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt unter 80 bis 90 Prozent.
8. kein Nebel oder sehr dichter Nebel. Bei letzterer Variante wird es zwar kaum regnen, aber es wird viel Zeit brauchen, bis der Nebel sich auflöst. Sinnvoll ist es natürlich trotz allem, www.unwetterzentrale.de , www.meteocentrale.ch oder www.unwetterzentrale.at zu konsultieren, ob was Grobes kommt.

Zum Thema:

Expertenrat . Mehr Tipps, die den Alltag erleichtern.

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Wenn der Hahn kräht. Wetterfrösche sind besser als ihr Ruf. (Aus der Serie "Stimmt's?".)