Die Wüste ist wie ein Nachbar für Bai Anben. Ein aufdringlicher Nachbar, einer, der sich breitmacht, sich nicht aufhalten lässt, schon gar nicht von einem Zaun. Sand ist zwischen den Pfosten hindurchgeronnen. Bai stapft eine Düne hinauf und schaut sich um. Er deutet auf die blassen Hügel am Horizont: »Von der anderen Seite kommt die zweite Wüste.« Dazwischen steht sein Haus, sein Dorf, Weijie.

Das Dorf sitzt in der Falle und mit ihm der ganze Landkreis und seine 300.000 Einwohner. Die Oase Minqin im Norden Chinas liegt wie ein grüner Keil im Sandgrau, von Westen schleicht sich die Badain-Jaran-Wüste an, im Osten lauert die Tengger-Wüste. Der Westwind bläst vier Sandzungen vor sich her, sie lecken an der Oase, die Wüste verleibt sich den Acker ein, sie frisst am Grün, schluckt Häuser und ganze Dörfer.

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Minqin ist zum Symbol für eines der größten Umweltprobleme Chinas geworden: die Ausbreitung der Wüsten. 3400 Quadratkilometer verliert das Land jedes Jahr an den Sand, schon bedeckt er ein Viertel der Volksrepublik. Knapp vier Millionen Chinesen sind betroffen, weltweit bedroht die Desertifikation, wie Fachleute die Wüstenbildung nennen, eine Milliarde Menschen. 

»Darunter leiden mehr Menschen als unter irgendeinem anderen Umweltproblem«, schreibt das Internationale Netzwerk Wasser, Umwelt und Gesundheit der United Nations University in einer Studie. Auch in europäischen Ländern wie Spanien verödet Land. Vor allem die Wasserverschwendung ebnet hier der Wüste den Weg: Agrarunternehmen bewässern riesige Erdbeer-, Paprika-, Mais- oder Baumwollfelder; die Tourismusbranche braucht enorme Wassermengen für Hotelduschen, Swimmingpools und Golfplätze.

Hauptursache für die Desertifikation ist fast immer der Mensch. Dürre beschleunigt zwar das Wüstenwachstum, und der Klimawandel wird die Situation in vielen Regionen verschärfen, aber das größte Problem ist die Überbevölkerung. Wenn zu viele Menschen aus zu vielen Brunnen Grundwasser schöpfen, zu viel Wasser aus Flüssen abzweigen und zu viele Schafe, Ziegen und Rinder auf spärlichem Grasland weiden lassen, entsteht ein Teufelskreis: Pflanzen verdorren, ihre Wurzeln halten den Boden nicht mehr, der Wind trägt ihn davon; weil mit dem Bewuchs der Schatten schrumpft, verdunstet mehr Wasser, es bringt Salz an die Oberfläche; Trockenheit und Salz wiederum lassen mehr Grün absterben, bis schließlich nur noch Sand, Geröll und Fels übrig sind.

Eine Folge der Desertifikation sind heftige Sandstürme

In Minqin dringen die Wüsten bis zu zehn Meter im Jahr vor. Verschwände die Oase, hätte das schwere Auswirkungen auf weite Teile Chinas, bis hin zur Hauptstadt. Noch bildet Minqin einen natürlichen Schutzschild gegen die Sandstürme, die von Westen über das Land fegen.

Doch immer häufiger rasen sie weiter, über die Wüsten der Inneren Mongolei hinweg bis nach Peking . Im März 2002 verfinsterte ein Sandsturm zwei Tage lang den Himmel über der Metropole. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua lud er mehr als 30.000 Tonnen Sand über der Stadt ab, zwei Kilo pro Einwohner.

Wissenschaftler identifizierten vier Ausgangspunkte für den Sturm. An erster Stelle: Minqin. Noch im selben Jahr besuchte der Ministerpräsident Wen Jiabao die Oase. »Minqin darf unter keinen Umständen zu einem zweiten Lop Nor werden!«, sagte er damals. In der Wüste Lop Nor soll einst die sagenhafte Karawanenstadt Loulan untergegangen sein. Wens Ausspruch ist heute nationaler Leitsatz, die chinesische Regierung will in Minqin ein Zeichen setzen im Kampf gegen die Desertifikation.

Zugleich zeigt sich hier, dass die Regierung nicht alle Probleme allein lösen kann. Deshalb hat sie begonnen, die Bürger mit einzubeziehen. Dass in China mehr und mehr Bürgerinitiativen entstehen, kommt ihr durchaus entgegen, solange diese nicht ihre Macht infrage stellen. Rund zwei Millionen solcher Gruppierungen gibt es inzwischen, schätzt das NGO Research Center der Tsinghua University .

In Minqin arbeitet der Wissenschaftler Li Ding mit der internationalen Hilfsorganisation Oxfam zusammen, die auch Demokratie in die Dörfer bringen will. Zwei junge Aktivisten haben gar eine eigene Initiative gegründet. Die Oase könnte zu einem Beispiel für das zaghafte Wachsen einer Zivilgesellschaft in China werden.

 Auch der Klimawandel spielt eine Rolle

Bai Anbens Gesicht ist von Falten durchzogen, und wenn er grinst, zeigt er schlecht sitzende Kunstzähne. Er kann sich noch gut erinnern, wie sein Dorf aussah, als er klein war, auch wenn das schon mehr als fünfzig Jahre her ist. »Es war eine grüne Insel, es gab kleine Bäche, Bäume, Tamarisken und Pappeln, und Vögel«, erzählt der knorrige Dorfvorsteher. Doch dann kamen mehr und mehr Menschen nach Minqin und in die nahe gelegene Stadt Wuwei. Und sie bauten mehr auf ihren Äckern an, nicht nur Nahrungsmittel, auch Baumwolle, um Geld zu verdienen.

Um Stadtbewohner und Landwirtschaft zu versorgen, wurde der Shiyang-Fluss gestaut, dort, wo er die Oase erreicht. An deren anderem Ende, im Dorf Weijie, kam immer weniger Wasser an. »In den siebziger Jahren haben wir einen Brunnen gegraben, dreißig Meter tief«, sagt Bai. Ende der neunziger Jahre hatten sie ihn auf hundert Meter vorgetrieben, trotzdem gab er nur noch ein Drittel des Wassers her.

»Das Problem ist menschengemacht«, meint Li Ding, Professor für Sozialgeografie an der Universität der Provinzhauptstadt Lanzhou . »Ohne den Staudamm ginge es der Umwelt und den kleinen Bauern im Norden der Oase besser. Aber für die intensive Landwirtschaft im Süden wäre es das Aus.« Darüber hinaus mache sich der Klimawandel in Minqin bemerkbar, sagt Li: »Der Regen wird weniger, der Wind stärker. Es gibt mehr Sandstürme.«

Schon in den siebziger Jahren hat die chinesische Regierung begonnen, eine »grüne Große Mauer« zu bauen. Über mehrere Tausend Kilometer soll sie sich durch den Norden des Landes ziehen, fast ein Fünftel der Fläche Chinas soll dazu bis zum Jahr 2050 aufgeforstet werden. Mittlerweile sind mehr als 60 Prozent des Gebiets bepflanzt, aber viele Bäume und Sträucher sterben auf dem kargen Boden schnell ab oder bleiben sehr klein.

Auch an Minqin soll sich die grüne Mauer vorbeischlängeln. Die Bewohner fassen mit an, pflanzen Bäume und befestigen den Sand. Aber nicht immer stehen Regierung und Bevölkerung beim Kampf gegen die Wüste auf einer Seite. Tausende von Menschen siedelt die Regierung aus der Oase aus. »Viele wollen selbst weg«, sagt Li Ding. »Aber die staatlichen Programme übergehen oft die Bedürfnisse der Bevölkerung.« Die Bauern verlieren ihren Boden, ohne ausreichende Entschädigungen zu bekommen. Außerdem sei das Umsiedeln nicht immer sinnvoll, meint Li: »Es wird nur das nächste Ökosystem zerstört, und dann das nächste und das nächste.«

Härter noch trifft die Kleinbauern, dass die Regierung Hunderte Brunnen in der Oase versiegelt hat. Die Wasserstelle in der Nähe von Bai Anbens Haus ist kaum noch zu sehen, der Wind hat Sand hineingeweht. »Brunnen Nr. 650« steht auf der Steintafel darüber. Und darunter in großen roten Schriftzeichen: »Geschlossen«. Die Regierung will Wasser sparen, aber die Dorfbewohner brauchen es dringend, um ihre kargen Felder zu bewässern.

Selbst Umweltexperten kritisieren solche rigorosen Maßnahmen. »Für den Umweltschutz werden oft das Recht auf Entwicklung und das Wohl der einheimischen Bevölkerung beeinträchtigt«, sagen Zheng Yuxin und Qian Yihong vom Center for Environment and Development der Chinese Academy of Social Sciences . Armut und Umweltschäden müssten zusammen bekämpft werden, sonst verschärften Maßnahmen gegen das eine Problem das andere.

Im Dorf Weijie versucht der Wissenschaftler Li Ding zusammen mit Oxfam einen Weg aus der Zwickmühle zu finden. »Der Professor sagte, er werde uns Schafe schenken«, erzählt Bai Anben. Der Dorfvorsteher ist gerade von einer Versammlung nach Hause gekommen. Er trägt eine akkurate Bügelfalte in der dunklen Hose, am Handgelenk schlenkert lässig seine Uhr. Es ist kalt im einzigen Wohnraum, erst abends heizt Bai den Kang an, das traditionelle Ofenbett. »Wir sollen Schafe züchten, statt Feldfrüchte anzubauen«, sagt der Dorfchef. Denn das Schaffutter, vor allem Luzerne, braucht weniger Wasser.

 Mehr Demokratie ist ein Ziel der Umweltschützer

Damit die Tiere nicht überall grasen und das spärliche Grün weiter schädigen, sollen sie in einem Verschlag gehalten werden. Li brachte 370 Schafe mit, für 138 Familien. »Der Professor wollte, dass wir gemeinsam darüber entscheiden, wer wie viele Tiere bekommt«, sagt Bai.

Li und Oxfam wollen nicht nur die Wüste und die Armut bekämpfen, sondern auch ein wenig Demokratie ins Dorf bringen. »Früher ist die Kreisregierung einfach zu mir gekommen und hat gesagt, eins, zwei, drei, so wird’s gemacht«, erinnert sich der Dorfvorsteher. Inzwischen geht es nicht mehr nur um Schafe, die Bauern entscheiden nun über vieles selbst, solange es die Lokalpolitik betrifft.

Li Ding und Oxfam haben das Projekt bereits auf zwei weitere Dörfer ausgedehnt. Ob es langfristig gegen Wasserknappheit und Wüstenbildung hilft, lässt sich noch nicht sagen. Doch den Einwohnern von Weijie geht es besser, sagt der Dorfvorsteher: »In den achtziger und neunziger Jahren haben viele Familien das Dorf verlassen, jetzt geht keiner mehr.«

Fährt man von Bai Anbens Haus über die staubige Hauptstraße nach Süden in die Kreisstadt Minqin, sieht man die Zerstörung, die die Wüsten anrichten. Felder liegen brach, die meisten sind mit Sand bedeckt, verlassene Dörfer zerfallen allmählich zu Staub. Im Winter fließt immerhin noch Wasser in dem Kanal, der sich entlang der Straße durch die Oase zieht. Im Sommer bleiben oft nur ein paar Pfützen in der Rinne zurück. Schilder der Regierung rufen in regelmäßigen Abständen zum Kampf gegen die Wüste auf: »Wasser sparen! Jeder trägt Verantwortung!«

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Bauern in dicken Armeemänteln kämpfen auf ihren Fahrrädern gegen den Wind an, auf den Gepäckträgern hocken ihre Frauen, in grelle Kopftücher gemummt. Ob die Parolen von oben bei ihnen ankommen, ist fraglich. Trotzdem ist die Regierung immer noch die größte Macht im Kampf gegen den Sand. Sie kann Großprojekte wie die grüne Mauer befehlen, Umsiedlungen anordnen, Brunnen schließen – und sie hat ein sehr wachsames Auge auf Initiativen wie die von Oxfam, die den chinesischen Bürgern Lust auf Selbstbestimmung machen wollen.

Zwar ist die Regierung mehr und mehr auf die Beteiligung der Bürger angewiesen, zugleich fürchtet sie sich aber genau davor. Deshalb werden alle Organisationen streng kontrolliert. Solange die Initiativen und Umweltaktivisten ihr helfen, die Macht im Land zu behalten, lässt die Regierung sie gedeihen. Sobald sie ihre Herrschaft bedrohen, stutzt sie sie zurück. Der offizielle Grund lautet dann zum Beispiel Steuerhinterziehung. Trotzdem wächst in China seit einigen Jahren eine Umweltbewegung von unten.

Ma Junhe holpert auf seinem roten Geländemotorrad durch die Einöde, die Kapuze über den Kopf gezogen. Jetzt, im Winter, wirkt die Landschaft noch trostloser, als hätte jemand alle Farben herausgesaugt. Ma ist unterwegs zu seinem Wald, wie er ihn nennt. Der 28-Jährige hat zusammen mit seinem besten Freund Han Jierong die Initiative »Save Minqin« gegründet. Einfach so, weil sie ihr Dorf retten wollen.

Ma kommt aus Guodong, nicht weit von der Kreisstadt entfernt. Seine Eltern waren Bauern, sie pflanzten Mais, Sonnenblumen, Chili und Baumwolle. In den neunziger Jahren sei es seiner Familie sehr schlecht gegangen, erzählt er: »Im Frühjahr hat der Wind alle Pflanzen mit Sand zugedeckt, manchmal ist nichts übrig geblieben.«

Besonders schlimm war es am 5. Mai 1993. An jenem Tag kam »der schwarze Sandsturm«, so nennen ihn die Leute hier. Damals war Ma zwölf Jahre alt. Er arbeitete zusammen mit seiner Mutter auf dem Feld. Mittags begann sich der Himmel im Westen zu verdunkeln, eine finstere Wolke rollte auf das Dorf zu. Schon eine Viertelstunde später war sie da. »Man konnte nichts sehen, nur den Staub in der Luft riechen. Der Sand war überall, in der Nase, im Mund, ich konnte nicht atmen«, erinnert sich Ma. Er rannte ins Haus, der Sand kam hinterher. »Auch im Zimmer war es dunkel, obwohl das Licht brannte, eine 60-Watt-Lampe.« Nachdem der Sturm vorbei war, lag im Haus der Sand einen Zentimeter hoch, draußen zwanzig. Zwanzig Menschen starben.

Das Projekt ermuntert die Dorfschüler zum Studium in der Stadt

2004 begann Ma, etwas gegen den Sand zu unternehmen. Er baute eine Website, warb um freiwillige Helfer und Spenden. Er wollte Bäume pflanzen, um Guodong zu schützen. Drei Jahre später rollte zum ersten Mal ein Bus mit Freiwilligen an, dreißig Helfer mit Schaufeln und Eimern, vor allem Studenten aus Lanzhou und Mitarbeiter anderer Umweltorganisationen. Die Bauern von Guodong fragten sich, was sie von den fremden Helfern halten sollten, erzählt Ma: »Sie dachten, die kämen nur, um Picknick zu machen.«

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Ein paar Dorfbewohner setzten dann doch zusammen mit den Freiwilligen aus der Stadt Suosuo-Stecklinge in den kargen Boden. Die knorrigen Sträucher, auch Saxaul genannt, haben winzige Blätter, sie speichern das wenige Wasser in ihrer Rinde. Das Dorfkomitee von Guodong kam vorbei und sah sich die Sache an. Mittlerweile reisen jedes Frühjahr Helfer an, auch aus anderen Provinzen, sogar aus Peking. Studenten, Lehrer, Bankangestellte, Mitarbeiter einer Fluggesellschaft, sogar Regierungsbeamte.

Inzwischen pflanzen die Studenten nicht mehr nur Sträucher, sondern unterrichten auch die Schüler in den Sommerferien. Viele Jugendliche kämen erst durch die Fremden auf die Idee, dass auch sie eines Tages studieren könnten, einige hätten es sogar schon an die Universität geschafft, erzählt Ma: »Die Leute bekommen jetzt mehr mit von der Welt da draußen.«

Sein Wald wächst ganz in der Nähe seines Elternhauses, erst vor Kurzem ist er wieder hierhergezogen. Er mag die Abgeschiedenheit, das ruhige Leben in Guodong, sagt er. Eigentlich wirkt er nicht wie ein Aktivist, eher wie ein zurückgezogener Träumer. Er wollte am liebsten Schamane werden, erzählt Ma, so wie seine Großmutter, aber Schamanen seien nicht mehr gefragt.

Noch ist Mas Wald eher ein Gestrüpp. Gedrungene, braune Büsche klammern sich in den hart gefrorenen Boden, 60.000 Sträucher bis jetzt. Knapp dreieinhalb Hektar Land sind vor dem Wind sicher. Das ist ein Anfang, aber noch nicht viel. »Auf die Dauer können wir nur weitermachen, wenn der Wald auch etwas einbringt«, sagt Ma. Dafür hat er eine Idee. Ecological Studies of Haloxylon and Cistanche deserticola heißt das Buch, das auf seinem neuen Schreibtisch liegt. Er hat es im Internet bestellt. »Da steht drin, wie man zusammen mit dem Suosuo eine chinesische Medizin anbauen kann, Roucongrong. Die bringt sehr viel Geld«, erklärt Ma. Er hält eine schuppige Wurzel hoch. »Ist gut für die Nieren.« 80 Yuan bekommt man für das Kilogramm, knapp acht Euro. Im Sommer hat er die ersten Pflanzen gesetzt.

»Wenn die Leute im Dorf sehen, dass der Wald Geld einbringt, machen bestimmt auch mehr mit«, sagt Ma. Noch immer beteiligen sich nur knapp vierzig der 800 Einwohner an den gemeinsamen Pflanzaktionen. »Statt selbst etwas zu tun, warten viele auf den nächsten Besuch von Wen Jiabao oder die Reinkarnation von Buddha oder Marx«, schimpft er. »Aber wenn wir es nicht machen, wer dann?«

Eigentlich mag er die Wüste, sagt Ma, die Weite, die Ruhe. Manchmal fährt er mit dem Motorrad hinaus, erlegt ein Kaninchen und übernachtet am Feuer. Oft streift er tagelang mit seiner kleinen Digitalkamera durch die Dünen und fotografiert die zähen Wüstenpflanzen, die sich nicht unterkriegen lassen vom Sand. »Die sind unglaublich hartnäckig. Das bewundere ich«, sagt er und zupft an einem dürren Suosuo-Zweig in seinem Gestrüppwald. »Vor zwei Jahren ist hier der Sand noch herumgeflogen, jetzt bewegt er sich nicht mehr.« Mas Nachbar gibt Ruhe, vorerst.