Gut leben als Patient: Wie wir mit Rückenschmerzen und Co. zurechtkommen (Bitte klicken Sie auf das Bild) © Karen Bleier/AFP/Getty Images

Eine Psychotherapie gilt ebenfalls als erfolgversprechend, gibt sie dem Patienten doch auch Instrumente an die Hand, sich selbst zu helfen, falls sich wieder einmal Symptome einstellen.

»Allein das Wissen, dass ich krank bin, hat mir schon sehr geholfen«, sagt Baritsch, die sich inzwischen wieder einigermaßen stabil fühlt.

Dass Depressionen selbstlimitierend sind, ist bekannt. Nach ein paar Monaten verschwinden sie in der Regel und tauchen manchmal erst Jahre später wieder auf. »Das kommt auch auf die vorherige Therapie an«, sagt Berger. Medikamente wirken dann schneller und helfen, die depressiven Phasen zu überwinden.

Die Psychotherapie hingegen braucht länger, um einen antidepressiven Effekt zu entwickeln – sie wirkt dann aber auch nachhaltiger.

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