Mica Ertegün: Stipendien für Philosophen

Einige Geisteswissenschaftler verdanken ihr Studium an der Oxford University der legendären Band Led Zeppelin – und dem Mann, der sie groß rausbrachte: Ahmed Ertegün, Gründer der Plattenfirma Atlantic Records. Nach seinem Tod gab die Band ein Benefizkonzert .

Weil ihr Mann Philosophie studiert hatte, stiftete die Witwe Mica Ertegün die Überschüsse für die ersten zwei Stipendiaten der Geisteswissenschaften an der Oxford University .

Diese Fächer haben es bitter nötig: Die staatlichen Zuschüsse für die Abteilungen Arts and Humanities wurden drastisch gekürzt, die Studiengebühren im Gegenzug angehoben.

Mica Ertegün hat das Stipendienbudget – diesmal ohne Led Zeppelin – um 32 Millionen Euro erweitert. Von dem Geld sollen bald dauerhaft 35 Stipendiaten leben.

Michael J. Fox: Für eine Zukunft ohne Zittern

Shaky Daddy nannten ihn seine Kinder und fragten oft: »Wann hörst du endlich auf zu zittern?«

1990 wachte Michael J. Fox mit einem Zittern im Zeigefinger auf, Symptome einer Parkinson -Erkrankung. Von da an plagte ihn die Frage, ob er als Schauspieler eine Zukunft habe.

2000 beendete er seine Kinokarriere und gründete die Michael-J.-Fox-Stiftung , um die Erforschung von Therapien gegen Parkinson zu fördern. Rund 300 Millionen Dollar hat die Stiftung bis heute eingenommen.

»Ich bin fest davon überzeugt, dass Parkinson noch zu meinen Lebzeiten heilbar sein wird«, sagt er, »dafür zu kämpfen ist jetzt meine Berufung.«

Mit Medikamenten hat er seine Symptome inzwischen einigermaßen unter Kontrolle, sodass er wieder vor der Kamera auftreten will – in einer Comedy-Serie .