Drei Fragen

1. Was geschieht mit unserer Seele. wenn wir den Körper verändern?
Erich Kasten von der Universität Hamburg
erforscht "Body Modifications".
Jürgen Margraf und Kollegen untersuchten in einer Langzeitstudie die psychologischen Effekte von Schönheitsoperationen.


3. Macht uns gutes Essen glücklich?
Übersichtsartikel über die Darm-Gehirn Kommunikation in der Nature Reviews/ Neuroscience:
1) von Emeran A. Mayer im August 2011: Gut feelings: the emerging biology of gut-brain communication.

2) von John F. Cyan und Timothy G. Dinan im October 2012: Mind-altering microorganisms: the impact of the gut microbiota on brain and behaviour.

- Studie der UCLA vom Juni 2013 im Journal Gastroenterology: Consumption of fermented milk product with probiotic modulates brain activity

- Gespräche mit Nanette Ströbele Benschob von der Uni Hohenheim und Emeran Mayer von der UCLA (Internetauftritt der Forscher): https://www.uni-hohenheim.de/person/nanette-stroebele-1 und http://ccim.med.ucla.edu/?page_id=212

Titelgeschichte – Die Schwerkraft

Auf ZEIT ONLINE haben wir weitere Fotos und einen Kurzfilm über das Experiment veröffentlicht.

Die Hamburger Physiker haben einen Fachartikel über ihr Experiment auf arxiv.org veröffentlicht.

In diesem Feature von Frank Grotelüschen geht es um Unstimmigkeiten beim Bestimmen der Gravitationskonstante, die Fachartikel dazu findet man bei der Royal Society.

Physiker versuchen die Evolution von Galaxien mithilfe eines modifizierten Newtonschen Gravitationsgesetzes zu simulieren. Einen dieser Versuche sieht man hier im Film.

Titelgeschichte – Die Liebe

Ein ausführliches Kapitel über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu physischer Attraktivität (u.a. Körpermaße, Gesichtsformen) und Bindungstheorie findet sich in dem Standardwerk "Sozialpsychologie" des Bochumer Psychologieprofessors Hans-Werner Bierhoff.

Eine kritische Einordnung der Erklärungsansätze von Evolutionspsychologie und Hirnforschung zur Liebe liefert der Philosoph Richard David Precht in seinem Buch "Liebe. Ein unordentliches Gefühl" .

Machen wir die Liebe kaputt? Die Soziologin Eva Illouz setzt sich in ihrem Buch "Warum Liebe weh tut" kritisch damit auseinander, wie sich das Bild der Liebe durch Marktwirtschaft und Wissenschaft verändert hat.

Ist alles nur eine Frage der Hirnchemie? Die US-Anthropologin Helen Fisher beschreibt in ihrem Buch "Die vier Typen der Liebe" die neurologischen Grundlagen der Liebe und die Wirkungsweisen der entsprechenden Botenstoffe. Sie entwirft ein Modell von chemisch determinierten Persönlichkeitstypen, die das Bindungsverhalten ihrer Ansicht nach erklären können.

Was die Liebe mit dem Hirn macht: Die US-Wissenschaftler Bianca P. Acevedo und Arthur P. Aron tragen in ihrem Aufsatz "Romantic Love, Pair-bonding, and the Dopaminergic Reward System" Erkenntnisse aus der Hirnforschung über die Liebe zusammen.

Mehr Harmonie dank Nasenspray: Die Schweizer Psychologin Beate Ditzen hat in einem Experiment das Konfliktverhalten bei Paaren unter dem Einfluss eines Oxytocinsprays untersucht.

Forscher aus Deutschland und China haben in einer Studie untersucht, wie ein Oxytocinspray die räumliche Distanz zwischen gebundenen Männern und attraktiven fremden Frauen beeinflusst

Liebe manipulieren: Im Interview mit  ZEIT Wissen spricht der Philosoph und Bioethiker Julian Savulescu über die chemischen Hilfsmittel, mit der man den Menschen und die Liebe künftig optimieren könnte.

Verliebt oder nur aufgeregt? Die Studie über das Wackelbrücken-Experiment zur Fehlattribution von physiologischer Erregung veröffentlichten die US-Psychologen Donald Dutton und Arthur Aron 1974.

Milosz Matuschek fordert in seinem Buch "Das romantische Manifest" das Ende des Perfektionismus in der Liebe. Er beschreibt, wie sich die Liebe durch Partnervermittlungen im Internet verändert hat.

Der Philosoph Alain de Botton beschreibt in seinem "Versuch über die Liebe" die große Macht der Projektion in der Liebe.

Die Liebe der Zukunft? Über Japanische Männer und ihre Liebesbeziehungen zu virtuellen Frauen hat der New Scientist in einem Artikel berichtet.

Sven Stillich beschreibt in seinem Buch "Second Life", wie virtuelle Welten unser Leben verändern – bis hin zu virtuellen Hochzeiten.

Die Geschichte von Brian Grover hat Sven Stillich für Spiegel Online aufgeschrieben.

Ein Auszug aus einem Buch von Brian Grover erschien auf der Internetseite der Daily Mail.

Geschenktipps von Wissenschaftlern

  1. Die Weihnachtsvorlesung der Royal Institution. Hier gibt es Informationen zur Mitgliedschaft.
  1. Informationen zum Besuch des Cern und zur Jugendherberge in Genf. In die Antarktis fliegt zum Beispiel Adventure Network.
  1. Die Rätselseite der University of California
  2. Das Zunfthaus zur Waag
  1. Der Stirling-Motor zum Selberbasteln
  2. Die Tournee-Termine der Physikanten

Dossier: Was von uns übrig bleibt …

1. ... wenn wir einen Ort verlassen


Artikel

Reiner Burger: Was ist in Honeckers Koffer?, FAZ, 20.5.2008

Jun Hongo: Fukushima: animal kingdom, The Japan Times, 8.3.214

Lee I-chia: Story of Fukushima’s animals told at event, Taipei Times, 2.12.2013

Cristina Lindblad: Lehman Employees' Final Hours at the Firm, Business Week, 12.9.2013

Katrin Sachse: Die verborgene Hinterlassenschaft des Erich H., Focus, 17.10.2002

Renee Snyder: Two years later: Chained dogs left behind in Fukushima still need shelter, Examiner, 6.6.2013

Debbie Wolfe: What Refugees Leave Behind When They Flee Their Homes, Huffington Post, 20.6.2014


Bücher

Cornelia Eisler: Die "verlorene Heimat im Osten" in den Heimatstuben der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen, in: Elisabeth Fendi (Hg.) Zur Ästhetik des Verlusts Bilder von Heimat, Flucht und Vertreibung, Münster, 2010

Konrad Köstlin: Eine Ästhetik des Verlusts, in: Elisabeth Fendi (Hg.) Zur Ästhetik des Verlusts Bilder von Heimat, Flucht und Vertreibung, Münster, 2010

Christa Wolf: Nachruf auf Lebende, Suhrkamp, 2014


Weblinks

Museumsportal Berlin: Erkennungszeichen Teddybär – Die Geschichte einer Flucht

Michael Zhang: Portraits of Refugees Posing With Their Most Valued Possessions, Petapixel, 21.3.2013


2. ... einen Menschen verlassen

Artikel

Lingering kiss: DNA persists in the mouth after smooch, New Scientist, 26.1.2013

Drake Baer: This Is Your Brain on a Break Up, Nerve, 11.7.2014

Hanna Drimalla: Vom Vergessen und falschen Erinnern, dasgehirn.info, 22.7.2001

Kristin Hüttmann: Knutschexperiment: 80 Millionen Bakterien pro Kuss, Spiegel Online, 17.11.2014

Tanja Krämer: Süchtig nach Liebe, dasgehirn.info, 28.12.2011

Guy Lasnier: After the breakup in a digital world: Purging Facebook of painful memories, Science Daily, 9.5.2013

Greg Miller: How Our Brains Make Memories, Smithsonian Magazine, Mai 2010

Maggie Scarf: Intimate Partners, The Atlantic, 1.11.1986

Laura Stresing: Wie Facebook Trennungen erschwert, Tagesspiegel, 26.8.2013


Studien

Veronika A. Lukacs: It’s Complicated: Romantic Breakups and their Aftermath on Facebook, The University of Western Ontario, 2012

Tara C. Marshall, Kathrine Bejanyan, Nelli Ferenczi: Attachment Styles and Personal Growth following Romantic Breakups: The Mediating Roles of Distress, Rumination, and Tendency to Rebound, Brunel University London, 16.9.2013

Daniel M. Wegner, Paula Raymond, Ralph Erber DePaul University: Transactive Memory in Close Relationships, Journal of Personality and Social Psychology, 1991 (pdf)

Kamodyová, Durdiaková J, Celec P, Sedláčková T, Repiská G, Sviežená B, Minárik G.: Prevalence and persistence of male DNA identified in mixed saliva samples after intense kissing, Forensic Sci Int Genet., 7.1.2013


2. ... die Welt verlassen

Artikel

Nina Jacoby: Virtuelle Friedhöfe, Universität Zürich Magazin, 2013 (pdf)

Heather Kelly, How to post to Facebook, Twitter after you die, Edition CNN, 22.2.2013

Christiane Oelrich: Was Menschen im Angesicht des Todes bereuen, Die Welt, 4.3.2013


Studien

Banks, Kirk & Sellen 2012, 63, zitiert nach: Astrid Waagstein: An exploratory study of digital legacy among death aware people, IT University of Copenhagen, 2014 (pdf)

Astrid Waagstein: An exploratory study of digital legacy among death aware people, IT University of Copenhagen, 2014 (pdf)


Weblinks

Sterbefälle in Deutschland, Statistisches Bundesamt

Sterbealter in Deutschland, Statistisches Bundesamt


Serie Teil 3: Einfacher leben mit Faustregeln

Das Öko-Institut bewertet energieeffiziente Produkte auf der Seite ecotopten.de

Der Rat für Nachhaltigkeit stellt einen nachhaltigen Warenkorb vor. Mit Faustregeln.

Verbraucherschützer vergleichen zahlreiche Label auf der Webseite label-online.de.

Das Öko-Institut hat die CO2-Bilanzen von 100 Produkten getestet, unter anderem die von e-Readern.

Noch ist es zu schwierig, IT-Produkte fair zu produzieren - zu komplex sind die Zulieferketten. Nager IT vertreibt eine weitgehend fair produzierte Computermaus, das Fairphone versucht etwas ähnliches fürs Handy.


Das abhörsichere Smartphone

Die russische IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Labs lobt zwar die Grundkonstruktion des Blackphones, weist aber auf das Dilemma hin, dass jede zusätzliche Apps wieder Einfallstore für Schadsoftware öffent. Das IT-Magazin Engadget.com hat einen ausführlichen Testbericht des Geräts veröffentlich.

Einen Standard für Sichere Netzübergreifende Sprachkommunikation (SNS) hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt. Die Grundzüge des Standards sind in einer 35-seitigen Broschüre beschrieben.

Wer wissen will, welche Messaging-Apps auf einem herkömmlichen Smartphone wie sicher sind, sollte die Secure Messaging Scorecard der Electronic Frontier Foundation zu Rate ziehen. Sie erspart zwar kein Blackphone oder vergleichbare Geräte, hilft aber, unsichere Apps auszusortieren.