Am Anfang drei Fragen

1. Erforschen Tiere den Menschen?

Als mexikanische Neurobiologen ihre tierischen Probanden nach langem Training so weit hatten, dass sie sich in einen Kernspintomografen schieben ließen, erlebten Sie eine Überraschung: Dieselbe Region im Hundehirn, die beim Betrachten anderer Hunde aktiv war, leuchtete auch bei Bildern von menschlichen Gesichtern auf. 2018 wiederholten US-Forscher den Versuch und entdeckten bei genauerem Hinsehen sogar ein Areal, das ausschließlich auf den Menschen reagiert.

Dass Hunde uns unsere Laune geradezu an den Augen ablesen können, weiß Herrchen oder Frauchen schon lange. Der Beweis aus dem Labor: Die Tiere werden stutzig, wenn Tonfall und Mimik nicht zusammenpassen.

Hunde beobachten, wie sich Menschen untereinander verhalten, und ziehen es vor, Futter von denjenigen anzunehmen, die zuvor freundlich und hilfsbereit zu anderen waren.

Bei Youtube gibt es Aufnahmen der sprechenden Robbe "Hoover", die in den 1980er Jahren im New England Aquarium in Boston lebte. Auch ein Video von "Alex", dem sprachbegabten Graupapageien, ist verfügbar.

2. Kann man Schwindelfreiheit trainieren?

Die US-amerikanischen Psychologen Eleanor J. Gibson und Richard Walk haben 1960 das "Klippen-Experiment" entwickelt. Sie setzten Babies auf eine Glasplatte mit einer visuellen Klippe. An ihr verharrten viele Kinder. Für die Forscher der Beweis, dass der Mensch von Natur aus Respekt vor der Höhe hat.

Prof. Dr. Thomas Brandt leitet das Deutsche Schwindel- und Gleichgewichtszentrum in München und hat den Höhenschwindel in verschiedenen Studien erforscht. Im Paper "Höhenschwindel" (MMW - Fortschritte der Medizin; Dezember 2013, Volume 155, Supplement 7, S. 104–108) fasst er die Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsstudie und einer Umfrage unter Alpenvereinsmitgliedern zusammen.

Die Artikel finden Sie im ZEIT WISSEN Magazin 2/2019. Das aktuelle Heft können Sie am Kiosk oder hier erwerben.

Das Buch "Alpin- und Höhenmedizin" informiert Mediziner und interessierte Bergsteiger über Themen wie Training und Ernährung. Es gibt aber zum Beispiel auch ein Kapitel über die Höhenangst und den Höhenschwindel.

Der Deutsche Alpenverein hat sich in einer Ausgabe seines Magazins "DAV Panorama" (1/2008) der Höhenangst und dem Höhenschwindel gewidmet. Der Artikel "Wenn Höhe zur Hölle wird" soll vor allem Hobbybergsteiger aufklären.

Virtual Reality-Brillen können Höhenangst reduzieren. Das belegt eine Studie, die Forscher der Universität Oxford 2018 veröffentlicht haben.

3.  Was verraten unsere Träume über uns?

Das WDR Fernsehen hat vor einiger Zeit Traumforscher interviewt, unter anderem Dr. Ursula Voss vom Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt und Dr. Marcel Pawlowski vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Brigitte Holzinger leitet das Institut für Bewusstseins- und Traumforschung in Wien und hat mehrere Bücher über Träume veröffentlicht, unter anderem eines über Albträume – inklusive hilfreichen Strategien, um deren Botschaften entschlüsseln und verstehen zu können.

Das Kapitel "Träumen - Wenn das Gehirn eigene Wege geht" aus dem Buch "Im Fokus: Neurowissen – Träumen, Denken, Fühlen - Rätsel Gehirn" von Nadja Podbregar und Dieter Lohmann informiert über den REM-Schlaf und das Zeitempfinden beim Träumen.

Um herauszufinden, ob unser Traum-Ich durch eine fokussierte Aufmerksamkeit vor dem Schlafengehen oder durch verschiedene Veränderungen am Tag beeinflusst werden kann, haben Judith Koppehele-Gossel und Kollegen eine experimentelle Studie durchgeführt.

Mit der Fähigkeit der Träume, den Umgang mit Gefahren und negativen Emotionen zu schulen, beschäftigt sich das Kapitel "Warum träumen wir" von Isabelle Arnulf aus dem Buch "Leben bleibt rätselhaft" (ab Seite 181).

Alfred Krovoza und Christine Walde schrieben gemeinsam das umfangreiche und interdisziplinäre Handbuch "Traum und Schlaf", in dem sie neben empirischen Ergebnissen aus der Neurobiologie, Psychoanalyse oder Kognitionswissenschaft auch Mythen und Kulturgeschichten über Träume zusammentragen.

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Akte Weltrettung

In dem Buch "ClientEarth" wird die Geschichte der Organisation erzählt. Ein spannender Einblick in die unterschiedliche Umweltgerichtsbarkeit in Europa, den USA und anderen Ländern.

ClientEarth hat die Abholzungen im Białowieża-Urwald in Polen gestoppt. In China schulen die Anwälte Umweltrichter.

Der Entwurf für die EU-Direktive zu Einwegplastik ist hier dokumentiert.

Über die Gerichtsverfahren zu Fahrverboten in Deutschland schreibt ZEIT ONLINE auf dieser Seite.

James Thornton spielt zuhause Violine, begleitet am Klavier von seinem Ehemann Martin Goodman

Die nationalkonservative polnische Zeitung Rzeczpospolita beschimpfte ClientEarth als Öko-Terroristen, der damalige Finanzminister sprach von einem Feind, "der seine Grenze überschritten hätte".

Die EU hat ebenso wie Deutschland die Aarhus-Konvention der UN ratifiziert, die der Öffentlichkeit mehr Rechte in Umweltangelegenheiten gewährt.

Das China-Büro von ClientEarth zählt 600 Umweltgerichte im ganzen Land und mehr als 20000 Gerichtsverfahren wegen Verstößen gegen das Umweltrecht, meistens gegen Regierungsbehörden.

Das Urteil gegen den Schweinemastbetrieb von Joseph Luter ist hier dokumentiert, die Entscheidung des Supreme Court hier nachzulesen. Weitere Details sind in dem Buch "ClientEarth" geschildert.

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Das ZEIT Wissen Bewegungsprogramm

Dass der Glaube an die eigene Fitness Einfluss auf die Sterbewahrscheinlichkeit hat, zeigen Octavia Zahrt und Alia Crum in ihrer Studie "Perceived physical activity and mortality".

Entgegen dem weitverbreiteten Glauben hilft Dehnen nicht gegen Muskelkater und die meisten Verletzungen, wie Forscher des George Institut for Global Health in Sydney herausfanden. 

Das High Intensity Intervall Training des japanischen Forschers Izumi Tabata (HIIT) steigerte die Leistung bei olympischen Eiskunstläufern erstaunlich und wird inzwischen auch in Fitnessstudios angeboten.

Muskeln, die um ein Prozent erwärmt sind, bringen zwei bis fünf Prozent mehr Leistung. Das zeigt eine Überblicksarbeit der Physiologen Sébastien Racinais und Juha Oksa von 2010.

In den Vierzigerjahren fand der Schwede Leonid Muido heraus, dass Schwimmer die 50-Meter-Distanz schneller absolvieren, wenn sie zuvor ein 43 Grad heißes Bad genommen haben.

Heute gibt es beheizte Sportkleidung, die die Leistung steigern kann, indem sie die Wärme nach dem Aufwärmprogramm aufrechterhält, wie ein Team um den Sportingenieur Steve Faulkner von der Nottingham Trent University zeigte.

Ein Team um Dylan Thompson von der University of Bath überprüfte 2017 die Annahme, dass man durch Fasten vor dem Training den Körper dazu zwingen kann, seine Fettreserven anzugreifen.

Dass Schrittzähler, Sensorarmbänder oder Pulsuhren die Motivation per se steigern, konnte eine Studie der Duke National University of Singapore Medical School nicht bestätigen. Forscher um den Mediziner Mitesh Patel von der University of Pennsylvania fanden aber eine Ausnahme: In ihrer Studie erhöhten die Teilnehmer ihre tägliche Schrittzahl um 1500, wenn sie mit ihren Schritten in einem Spiel Punkte sammeln konnten.

Bei einer Untersuchung der University of New England in Maine fühlten sich Studenten fitter und weniger gestresst, wenn sie einmal die Woche eine Fitnessgruppe besuchten, als wenn sie genauso häufig allein trainierten. Und nicht nur, dass jemand dabei ist, spielt eine Rolle, sondern auch wer, fand der Psychologe Thomas Plante von der kalifornischen Santa Clara University heraus.

Gemeinschaft fördert aber nicht bloß den Sportsgeist, sondern gemeinsamer Sport auch die Gemeinschaft. Das zeigte ein Versuch von Wissenschaftlern um Gary Lewandowski von der Monmouth University in New Jersey.

In Singapur ließen Sportmediziner 103 Probanden jeweils 11 Stockwerke in einem Wohnhaus hoch und runter gehen. Sie maßen den Sauerstoffverbrauch und Puls und berechneten den Kalorienverbrauch: 20 Kilokalorien waren es für den Weg nach oben, 10 Kilokalorien pro Minute, 0,11 pro Stufe (fürs Runtergehen etwa die Hälfte). Die körperliche Anstrengung ist vergleichbar mit einem Dauerlauf bei zehn Kilometern pro Stunde.

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Gebrauchsanleitung für ein Gefühl: Langeweile

Die Boredom Proneness Scale der Psychologen Norman Sundberg und Richard Farmer revolutionierte 1986 die Langeweile-Forschung.

Wissenschaftlern unter der Leitung von Thomas Goetz (mit dem wir auch ein Interview führten) haben in ihrer Studie "Types of boredom" (2014) eine fünfte Form der Langeweile herausgearbeitet. Mario Herger hat die wichtigsten Ergebnisse kostenlos aufbereitet.

Die umfangreiche Studie "Bored in the USA" (Chin und Kollegen, 2017) untersuchte über eine Millionen Langeweile-Berichte. Zum Tagträumen und Gedanken-Wandern (2007) forschte die Hirnpsychologin Malia F. Mason. Dass Langeweile zu mehr Kreativität führt, stellten Sandi Mann und Rebekah Cadman 2014 fest.

Das Online-Psychologie-Lexikon Psylex fasst einige Studienergebnisse über Langeweile zusammen – gut für all jene, die sich die Original-Studien nicht kaufen wollen. Auch das englische Fachjournal Nature hat eine Übersicht über den Forschungsstand erstellt.

Die internationale Boredom-Conference hat zum Ziel, eine akademische, interdisziplinäre Diskussion über Langeweile zu beginnen.

Unterhaltsam aufbereitet haben das Thema Harald Lesch im Video Die geheime Macht der Langeweile und Marie Kern in ihrem Buch "Langweilen Sie sich? Eine kurzweilige Psychologie der Langeweile".

Der SWR3 hat einige interessante Experimente zum Thema zusammengetragen. Spektrum.de hat in seinem Artikel viele weiterführende Quellen verlinkt. Nachteile und Tipps erzählt Tim Franke von Impulsdialog. Laut Standard geht Langeweile oft mit gesundheitsschädlichem Verhalten einher. Martin Bewerunge hat der Langeweile ein Essay bei RP-Online gewidmet. Über die Wohltaten des Gefühls hat das Magazin Blick einen Artikel veröffentlicht.  

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Die großen Denkschulen

Das legendäre Interview von Günter Gaus mit Hannah Arendt muss man gesehen haben:

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Die Zumutung

422 Millionen Menschen weltweit sind zuckerkrank. Und es werden immer mehr: In 20 Jahren soll die Zahl auf über 640 Millionen steigen. Eine große holländische Studie schätzt, dass das Lebenszeitrisiko für eine Vorstufe von Diabetes mit 45 Jahren bei 50 Prozent liegt, für einen Diabetes bei 30 Prozent.         

Im Jahr 2010 gingen drei Prozent aller Erblindungen weltweit auf Diabetes zurück und achtzig Prozent aller weit fortgeschrittenen Nierenerkrankungen sind entweder durch Diabetes, Bluthochdruck oder eine Kombination aus beidem verursacht.

Der ansteigende Blutzuckerspiegel regt kleine Zellhaufen in der Bauchspeicheldrüse, die Inselzellen, dazu an, das Hormon Insulin zu produzieren.             

Es müssen über zwei Tonnen Rinder- oder Schweine-Bauchspeicheldrüsen zerquetscht werden, um 250 Gramm Insulin zu produzieren. Selbst bei einer großzügigen Berechnung bedeutet dies, dass etwa 12 000 Schweine ihr Leben lassen müssen, um einen Diabetiker ein Jahr lang mit Ersatz-Insulin zu versorgen.

Ende des 19. Jahrhunderts beobachteten Ärzte, dass 15 bis 45 Prozent der Diabetiker alles andere als dünn waren.             

In einer Autopsiestudie mit 75 Menschen, die innerhalb einer Woche nach der Entwicklung eines Typ 1-Diabetes gestorben waren, fanden sich in keiner der Bauchspeicheldrüsen Anzeichen für eine andauernde Viren-Infektion. Gleichzeitig fanden sich im Blut von Kindern mit einem Typ-1-Diabetes in 40 Prozent der Fälle Hinweise für eine akute Infektion mit dem Coxsackie B-Virus.

Erkrankt ein eineiiger Zwilling an einem Diabetes Typ 2, so liegt das Erkrankungsrisiko für den anderen bei über 90 Prozent. Das gleiche Szenario bei einem Typ 1-Diabetes ergibt ein 50-prozentiges Risiko für den gesunden Zwilling. Zusätzlich kann der Stoffwechsel bereits vor der Geburt auf Diabetes programmiert werden: Beides, ein zu niedriges und ein zu hohes Geburtsgewicht, erhöhen das Risiko für einen Diabetes Typ 2 um das 1,5-Fache.

Kommt die Bauchspeicheldrüse mit der Insulinproduktion nicht mehr hinterher, entsteht, wie bei fünf Prozent der deutschen Schwangeren (Gesundheitsbericht Diabetes 2018), ein "Gestationsdiabetes".

Schweizer Forscher haben Nierenzellen so verändert, dass sie immer dann Insulin produzieren, wenn sie mit Coffein in Kontakt kommen.

Forschungsansätze zur Diabetes-Impfung werden hier beschrieben.

Dafür lassen die Forscher Kinder mit einem hohen Diabetes Typ 1-Risiko kleine Mengen an Insulin essen. Verfechter der Mimikry-Hypothese arbeiten hingegen an einer Impfung gegen Coxsackie-B-Viren.             

Die aktuellen Leitlinien zur Ernährung bei Diabetes empfehlen einen Kohlenhydrat-Anteil von 45 bis 60 Prozent. Es gibt jedoch auch Hinweise, dass eine "Low-Carb"-Diät den Blutzucker und den Insulinverbrauch senken kann. Im Vordergrund steht letztendlich der Gewichtsverlust. Einige Diabetiker nehmen dafür drastische Mittel in Kauf: Mit einer Adipositas-Operation, bei der z.B. der Magen verkleinert oder der Dünndarm verkürzt wird, sind nach sechs Jahren zwischen 68 und 100 Prozent ihre Zuckerkrankheit los. Im Deutschen Diabetes Zentrum versuchen Wissenschaftler, das Problem von der anderen Seite anzugehen: Mit etlichen Tests bestimmen sie, ob bei einem Typ 1-Diabetiker vielleicht eher eine Insulinresistenz im Vordergrund steht oder bei einem Typ 2-Diabetiker eine ausgebrannte Bauchspeicheldrüse.

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Macht Raumfahrt links?

Der Begriff "Overview Effect" geht auf das gleichnamige Buch von Frank White zurück. Die dritte Auflage von 2003 gibt es unter anderem als PDF. Davon angestoßen beschäftigt sich das Overview Institute mit den kognitiven Veränderungen bei Astronauten, die im All waren.

Andrew Newberg und David Yaden (die beide Versuchsreihen planen) haben 2016 mit Kollegen einen Überblicksartikel geschrieben, der mögliche Forschungszugänge untersucht.

Sehenswert und anrührend ist das Video "Call to Earth" von ehemaligen Astronauten, an die Pariser Klimakonferenz von 2015 gerichtet.

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Kann Facebook untergehen?

Hierzu seien drei wissenschaftliche Paper empfohlen:

  1. David Garcia und Kollegen untersuchten 2013 den Zerfall von Friendster in "Social Resilience in Online Communities: The Autopsy of Friendster"; darin wird auch das k-Core-Theorem gut erläutert.
  2. Yi Yu, Hans Joachim Schellnhuber und Kollegen analysierten 2016 den Zerfall sozialer Netzwerke aus der Perspektive dynamischer komplexer Systeme: "System crash as dynamics of complex networks"; das k-Core-Theorem wird dabei um eine zusätzliche Komponente erweitert.
  3. Ganz neu ist "Collapse of an online social network: burning social capital to create it?" von Laszlo Lörincz und Kollegen (Social Networks, Vol. 57, S. 43-53, 2019); es ist die aktuellste Bestandsaufnahme zum Zerfall des sozialen Netzwerks iWiW.

Die in unserem Artikel zitierten Einschätzungen von Lörincz und von Garcia stammen aus persönlichen Gesprächen.

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Wenn Tiere Fehler machen

Im Labor findet man bei Menschen und Ratten ähnliche Aktivierungsmuster im vorderen Teil der Großhirnrinde, wenn ihnen bei einer zielgerichteten Handlung ein Fehler unterläuft.

Das Kapuzineräffchen kriegt die Nuss nicht geknackt. Hat es aber vorher einen Artgenossen beobachtet, der an derselben Herausforderung scheiterte, wählt das Äffchen eine andere, bessere Strategie, um an das Futter zu kommen. Das hat ein Experiment von Psychologen der japanischen Kyoto University mit Haubenkapuzinern gezeigt. In einem ähnlichen Versuch lernten Makaken sogar effektiver, wenn das Vorbild Fehler machte, als wenn es die Aufgabe auf Anhieb perfekt ausführte.

Versuche zeigen, dass etwa Rotflügelstärlinge bestimmte Früchte verschmähen, wenn andere Vögel nach dem Verzehr erkrankten. Doch nicht alle Spezies sind so klug. Wanderratten fallen in Versuchen dadurch auf, dass sie nicht durch Beobachtung lernen, welche Kost es zu meiden gilt. Im Gegenteil: In einer Studie von Forschern um den Psychologen Bennett Galef schienen sie sogar jenes Futter zu bevorzugen, an dem sich eine andere Ratte zuvor vergiftet hatte.

Der Hecht beißt in den Angelhaken. Nach dieser schmerzhaften Erfahrung bleibt er, das zeigen niederländische Studien, mindestens ein Jahr lang hakenscheu. 

Das Buch "Was Fische wissen" von Jonathan Balcombe liefert viele experimentelle Befunde für die Intelligenz der Fische.

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Bücher

Wir danken der Lindauer Nobelpreisträgertagung für Unterstützung bei unserer Rubrik "Das lesen Nobelpreisträger".

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